Nibelungen-Festspiele Worms 2019: Überwältigung
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„Gebt mir einen neuen Anfang!
Meinen Anfang, nur für mich!“

Ortlieb

Überwältigung 12. bis 28.7.2019

Der Schauspieler Klaus Maria Brandauer (Bild: Nik Hunger) wird bei den Nibelungen-Festspielen Worms die Hauptrolle des Hagen in der Uraufführung „Überwältigung” von Autor Thomas Melle übernehmen. Mit Boris Aljinovic, Inga Busch, Kathleen Morgeneyer, Moritz Grove, Winfried Küppers, Edgar Eckert, Alexander Simon und Lisa Hrdina konnten weitere renommierte Namen engagiert werden.

Mit Thomas Melle schreibt einer der gefragtesten deutschen Theaterautoren die Uraufführung für die Wormser Nibelungen-Festspiele 2019 unter der Intendanz von Nico Hofmann. In seinem Stück „Überwältigung“ erzählt der Dramatiker den Nibelungenstoff neu und fragt dabei, ob die Geschichte nicht auch ganz anders, besser ausgehen könnte. Das Schicksal wird auf den Prüfstand gestellt. Lilja Rupprecht, deren Inszenierungen derzeit an den großen deutschen Theaterhäusern zu sehen sind, wird auf der Nordseite des Wormser Doms Regie führen.

Seit 2002 finden die Nibelungen-Festspiele jährlich im Sommer als Open-Air-Theaterereignis vor dem Dom statt. Die Festspiele erreichen jährlich ein großes Publikum und bescheren der Stadt am Rhein eine hohe Aufmerksamkeit. Aber nicht nur die Aufführungen vor der Domkulisse machen die Festspiele zu einem einmaligen Kulturereignis: Auch das hochwertige Rahmenprogramm sowie der Heylshofpark, der zu Deutschlands schönsten Theaterfoyers zählt, lockt jedes Mal zahlreiche Besucher.

 
 
 

Ensemble 2019

Klaus Maria Brandauer
Klaus Maria Brandauer gehört zu den wichtigsten und bekanntesten Bühnen- und Filmschauspielern unserer Zeit. Seit mehr als vierzig Jahren ist er Mitglied im Ensemble des Wiener Burgtheaters, wo er als Hamlet, Don Carlo, Tartuffe, Cyrano de Bergerac, Nathan der Weise und König Lear auftrat. Erste Stationen seiner Schauspielerkarriere waren Tübingen, Düsseldorf und das Wiener Theater in der Josefstadt. Seit einigen Jahren ist Klaus Maria Brandauer regelmäßig am Berliner Ensemble zu erleben. Dort spielt er die Titelrollen in der zehnstündigen Fassung von Schillers „Wallenstein“, in „Ödipus auf Kolonos“ von Sophokles und den Dorfrichter Adam in Heinrich von Kleists „Der zerbrochene Krug“. Im Jahr 2013 erarbeitete er mit „Das letzte Band“ erstmals ein Stück von Samuel Beckett. Bereits 1970 begann Klaus Maria Brandauers internationale Filmkarriere mit „Salzburg Connection“. Mit István Szabó realisierte er die Trilogie „Mephisto“ , „Oberst Redl“ und „Hanussen“. Er spielte in „James Bond 007 – Sag niemals nie“, sowie in „Jenseits von Afrika“ von Sydney Pollack. Große Beachtung fanden zuletzt seine Mitwirkungen in der TV-Produktion „Die Auslöschung“ sowie in der österreichischen Kinoproduktion „Der Fall Wilhelm Reich“. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit führt Klaus Maria Brandauer auch Regie. Zu seinen Regiearbeiten zählen „Hamlet“ am Burgtheater Wien, „Lohengrin“ an der Oper Köln und „Die Dreigroschenoper“ am Admiralspalast Berlin. Er verfilmte „Georg Elser – Einer aus Deutschland“ sowie Thomas Manns „Mario und der Zauberer“. Klaus Maria Brandauer ist regelmäßig mit Lesungen und musikalisch-literarischen Programmen zu erleben. Als Professor am Max-Reinhardt-Seminar in Wien unterrichtete Klaus Maria Brandauer viele Jahre angehende Schauspieler.
Hagen
Alexander Simon
Alexander Simon ist Schauspieler. Geboren 1968 an der Bergstraße. Er beginnt seine Karriere als Musiker, entscheidet sich dann für ein Studium an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Sein erstes Engagement als Schauspieler nimmt er am Schauspielhaus Bochum an. Es folgen weitere Engagements am schauspielhannover, am Burgtheater Wien, schauspielfrankfurt, Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Deutschen Theater Berlin und am Thalia Theater in Hamburg. Er arbeitet unter anderem mit den Regisseuren Andreas Kriegenburg, Nicolas Stemann, Dimiter Gotscheff, Stephan Kimmig, Antu Romero Nunes, Sebastian Hartmann, Armin Petras, Jan Bosse, Jan Lauwers, Jürgen Gosch und Luk Perceval. 2007 erhielt er den Rolf Mares-Preis für die Rolle „Brick“ in „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ von Tennessee Williams. Doch der Musiker kommt immer wieder durch, wird gerne auch auf der Bühne eingesetzt. Alexander Simon macht eigene musikalische Produktionen wie „Jacques un pour soi“, „Nietzsche in America“, „Mann trifft Frau“ (zusammen mit Wiebke Puls) und zuletzt „P(o)ur Brel“, eine Hommage an den Chansonnier Jacques Brel, das acht Jahre am Thalia Theater zu sehen war. Außerdem spielte er unter anderem in Film-und Fernsehproduktionen wie „Das Feuerschiff“, „Die Liebe der Kinder“, Tatort, Grossstadtrevier und Nachtschicht mit. Alexander Simon war bis 2016 festes Ensemblemitglied des Thalia Theaters Hamburg und wurde dann als Professor für Schauspiel an die Ernst-Busch-Schule nach Berlin berufen. In der Spielzeit 2010/2011 führt er erstmals Regie am Thalia Theater in der Gaußstraße zu „Romeo und Julia“. 2013 inszenierte er „Gegen die Wand“ als Theaterstück zum gleichnamigen Film von Fatih Akin in Wien am Theater Werk- X. In der Spielzeit 2013/14 inszenierte er „Betrunkene“ von Iwan Wyrypajew im Thalia Theater in der Gaußstraße, 2016 „Liliom“ am Oldenburgischen Staatstheater und „It’s a Free World“ von Ken Loach am Werk-X in Wien. Zur Zeit ist er in den Produktionen „Faust 2“ in der Inszenierung von Nicolas Stemann und in „Jeder stirbt für sich allein“ in der Inszenierung von Luk Perceval am Thalia Theater in Hamburg zu sehen und am Deutschen Theater Berlin in „Vor Sonnenaufgang“ in der Inszenierung von Jette Steckel.
Siegfried
Moritz Grove
Geboren 1982 in Hamburg. Von 2004 bis 2008 studiert Moritz Grove Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in seiner Geburtsstadt Hamburg und ist bereits während seines Studiums in verschiedenen Theaterstücken u.a. in ORESTES und PLATONOV auf der Bühne, zu sehen. Er wird direkt nach dem Studium von Ulrich Khuon für die Spielzeit 2008/09 ins Festengagement ans Thalia Theater Hamburg geholt. Dort ist er u.a. in: DIE BEISSFREQUENZ DER KETTENHUNDE, HAMLET, EINER VON UNS, MAMMA MEDEA zu sehen und arbeitet dabei z.B. mit Stephan Kimmig, Michael Thalheimer, Nuran David Calis und Jorinde Dröse. Parallel dazu ist er auch schon auf der Kinoleinwand zu sehen: In der amerikanischen Produktion der Bestsellerroman-Verfilmung DER VORLESER nach Bernhard Schlink [2007, Regie: Stephen Daldry] und in KRABAT nach Otfried Preußler, wo er in der Rolle des Merten ein Millionenpublikum verzaubert [2007, Regie: Marko Kreuzpainter]. Im Fernsehen kann man ihn in der preisgekrönten Romanverfilmung DER MANN IM STROM [2005,ARD, Regie: Nicki Stein] nach Siegfried Lenz, in DIE FRAU AM ENDE DER STRASSE [2005,ARD, Regie: Claudia Garde], im Tatort [2007,ARD, Regie: Bodo Fürneisen], in JENSEITS DER MAUER [2007,ARD, Regie: Friedemann Fromm] oder in SCHMIDT UND SCHWARZ [2010,ZDF, Regie: Jan Ruzick], sehen. Seit der Spielzeit 2009/2010 bis 2017 ist er Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin, wo er u.a. seine Arbeit mit Michael Thalheimer in NIBELUNGEN und DIE WEBER sowie mit Jorinde Dröse in WOYZECK und SCHWARZES TIER TRAURIGKEIT und mit Stefan Kimmig in ÜBER LEBEN von Judith Herzberg fortsetzt. In der Spielzeit 2011/2012 steht Moritz Grove u.a. in Nurkan Erpulats Inszenierung DAS SCHLOSS nach Franz Kafka, einer Koproduktion mit der Ruhrtriennale, dem Studio Braun- Projekt FAHR ZUR HÖLLE, INGO SACHS und in Jean Paul Sartres DIE SCHMUTZIGEN HÄNDE [Regie: Jette Steckel] auf der Bühne. Im Oktober 2011 wird seine darstellerische Leistung honoriert: Moritz Grove erhält den DAPHNE-PREIS 2011 der Theatergemeinde Berlin für außergewöhnliche darstellerische Leistungen. Noch im selben Jahr wird er mit einem weiteren Preis ausgezeichnet: Dem KUNSTPREIS BERLIN der Akademie der Künste in der Kategorie: Darstellende Kunst. Die Spielzeit 2012/2013 beginnt für ihn mit der Premiere von ÖDIPUS STADT nach Sophokles, Euripides und Aischylos wiederum in der Regie von Stephan Kimmig. Darauf folgt das Stück JUNO UND DER PFAU von Sean O `Casey in der Regie von Milan Peschel. Er spielt Mark in Simon Stephens WASTWATER in der Regie von Ullrich Matthes und arbeitet erneut mit Michael Thalheimer in GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD. Auch vor der Kamera steht der preisgekrönte Charakterdarsteller wieder für ausgewählte Projekte: In Robert Thalheims Kinofilm ELTERN spielt er neben Christiane Paul und Charly Hübner. Für den ZDF Thriller DER TOTE IM WATT übernimmt er eine Hauptrolle [Regie: Maris Pfeiffer], in Amit Epsteins Kurzfilm GLOOMY SABBATH und schließlich in Matthias Schweighöfers Kinofilm VATERFREUDEN steht er ebenfalls in einer Hauptrolle vor der Kamera. In der Spielzeit 2013/2014 steht er unter der Regie von Tom Kühnel und Jürgen Kuttner in AGONIE auf der Bühne, danach wieder unter der Regie von Milan Peschel in DER FREUND KRANK. Seit dieser Spielzeit ist er weiterhin in DIE LÄCHERLICHE FINSTERNIS [Regie: Daniela Löffner] zu sehen. Mit UNERTRÄGLICH LANGE UMARMUNG [Regie: Andrea Moses] beginnt für ihn die Spielzeit 2014/2015. Daneben steht er für die internationale Kinoproduktion JEDER STIRBT FÜR SICH ALLEIN – ALONE IN BERLIN unter der Regie von Vincent Perez vor der Kamera sowie für den auf dem Münchner Filmfest 2017 mit dem FIPRESCI Preis ausgezeichneten Kinofilm BLIND UND HÄSSLICH [Regie: Tom Lass]. 2015/2016 startet mit NACH JOHANN WOLFGANG VON GOETHE CLAVIGO unter der Regie von Stephan Kimmig und im Anschluss NORA unter der Regie von Stefan Pucher. Es folgen BERLIN ALEXANDERPLATZ [Regie: Sebastian Hartmann] und EIN KÄFIG GING EINEN VOGEL SUCHEN [Regie: Andreas Kriegenburg]. In IPHIGENIE VON TAURIS unter der Regie von Ivan Pantellev spielt er 2016 und 2017. Mit TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN unter der Regie von Bastian Kraft beginnt 2017. Daneben steht er für den Kurzfilm GESPRÄCH MIT DEM FREUND [Regie: Nis-Momme Stockmann] und für den nächsten BLOCHIN - Black Hole Sun unter der Regie von Matthias Glasner fürs ZDF vor der Kamera. Danach übernimmt er eine Hauptrolle in dem KÖLNER TATORT - Mitgehangen, Regie: Sebastian Ko. Unter der Regie von Özgür Yildirim übernimmt er im Anschluss eine Episodenrolle für den TATORT- Alles was sie sagen. Für das ZDF steht er 2018 in einer Hauptrolle in JENSEITS DER ANGST [Regie: Thorsten Näter] vor der Kamera. Unter der Regie von Lilja Rupprecht spielt er am Staatstheater Stuttgart AMERIKA. Im Anschluss übernimmt er eine Rolle in der zweiten Staffel der Amazon Prime-Serie 4 BLOCKS unter der Regie von Özgür Yildirim. Moritz Grove spricht Englisch (fließend) und Französisch und lebt in Berlin.
Gunther
Boris Aljinovic
Der gebürtige Berliner schloss 1994 sein Schauspielstudium an der „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch“ ab. Während seiner Ausbildung wurde er an das Theater der Stadt Schwerin engagiert. Ab 1995 gehörte er zum Ensemble des Berliner Renaissance-Theaters. Es folgten Engagements u. a. am Ernst Deutsch Theater Hamburg, St. Pauli Theater Hamburg und den Hamburger Kammerspielen. Sein Kinodebüt gab er 1995 in dem Episodenfilm „Flirt“. Es folgten u. a. 1997 „Der Strand von Trouville“ sowie 1999 „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“. Später spielte er u. a. in den „7 Zwerge“ - Komödien von und mit Otto Waalkes. 2014 drehte er „Antboy2“. Zwischen 2001 und 2014 war er im TV als Berliner „Tatort“ - Ermittler Felix Stark zu sehen. Boris Aljinovic wurde als „Best Actor“ beim „4th Delhi Shorts International Film Festival 2015“ für den Film „Noch ein Seufzer und es wird Nacht“ ausgezeichnet und erhielt den Deutschen Hörbuchpreis für das beste Kinderbuch 2014. Er arbeitet als Sprecher für Hörbücher und Hörspiele.
Gernot
Inga Busch
Inga Busch absolviert ihre Schauspielausbildung bei Heidi Walier (Berlin), Oleg Kudriaschow (Moskau) und an der Trapp-Schauspielschule (Köln). Für ihre Rollen in „Eine fast perfekte Liebe” erhält sie den Adolf-Grimme-Preis, den Max-Ophüls-Publikumspreis für „Aprilkinder” und den Hessischer Filmpreis für „Der Prinz von Homburg“. Sie spielt in bekannten Filme wie „Karniggels”, „Obsession”, „Alles auf Zucker” und „Die Frau am Ende der Straße”. In deutschen Serien ist sie zu sehen, wie im „Tatort”, „SOKO“ und „Polizeiruf 110”. Außerdem übernahm sie die Rolle der Karla Kolumna in der Realverfilmung der Hörspielreihe „Bibi Blocksberg“. Am Theater ist Inga Busch ebenso erfolgreich: So spielt sie u. a. am Schauspielhaus Zürich, an der Berliner Volksbühne und am Schauspiel Stuttgart. Bereits 2009 stand sie bei den Nibelungen-Festspielen Worms auf der Bühne.
Brünhild
Kathleen Morgeneyer
Kathleen Morgeneyer ging nach ihrer Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin 2006 in ein Festengagement ans Düsseldorfer Schauspielhaus, wo sie unter anderem mit Regisseuren wie Joachim Schlömer, Karin Henkel, Jürgen Gosch und Oliver Reese arbeitete. 2009 wechselte sie ans Schauspiel Frankfurt und war dort bis 2011 Ensemblemitglied. Nachdem sie bereits 2008 am Deutschen Theater Berlin gastierte, ist sie nun seit der Spielzeit 2011/12 dort als festes Ensemblemitglied zu sehen. 2007 wurde Kathleen Morgeneyer in einer Kritikerumfrage zur besten Nachwuchsschauspielerin in NRW gewählt und 2009 als Nachwuchsschauspielerin des Jahres von der Zeitschrift Theater Heute geehrt. 2011 wurde „Der Brief“ mit ihr in der Hauptrolle als Bester Kurzfilm auf dem Filmfest Cannes gefeiert. Zuletzt wurde sie mit dem Ulrich-Wildgruber-Preis 2017 ausgezeichnet.
Kriemhild
Lisa Hrdina
LISA HRDINA Lisa Hrdina wurde in Berlin Köpenick geboren. Bereits 2009 stand sie an der Berliner Volksbühne in René Polleschs Inszenierung EIN CHOR IRRT SICH GEWALTIG auf der Bühne. Ihre Ausbildung absolvierte sie schließlich an der Universität der Künste in Berlin und wechselte im Anschluss 2014 ins Festengagement am Deutschen Theater Berlin. Dort konnte Lisa Hrdina bereits mit vielen namhaften Regisseuren arbeiten und spielte in zahlreichen Inszenierungen wie beispielsweise die „Anja“ in DER KIRSCHGARTEN (Regie: Thorsten Lensing), „Natalja“ in WASSA SCHELESNOWA (Regie: Stephan Kimmig), „Mirjam“ in HIOB (Regie: Anne Lenk) sowie zuletzt in den Stücken ANTIGONE (Regie: Lilja Rupprecht) und DER MENSCHENFEIND (Regie: Anne Lenk). Für ihre Darstellungen in WASSA SCHELESNOWA und HIOB war sie 2014 und 2016 jeweils als Nachwuchsschauspielerin des Jahres der Zeitschrift „Theater heute“ nominiert. Auch auf der Leinwand und im Fernsehen ist Lisa Hrdina zu sehen. Schon 2007 spielte sie eine durchgehende Rolle in der ARD Serie DIE STEIN und stand 2017 in Thomas Stubers preisgekrönter Literaturverfilmung KRUSO (ARD) vor der Kamera. Im selben Jahr drehte sie zudem den ARD Märchenfilm SECHS AUF EINEN STREICH (Regie: Carsten Fiebeler) und übernahm eine Gastrolle in dem Kinofilm WHATEVER HAPPENS NEXT (Regie Julian Pörksen). Derzeit steht sie für den Berliner TATORT – DAS LEBEN NACH DEM TOD (Regie: Florian Baxmeyer) vor der Kamera. Lisa Hrdina lebt in Berlin.
Ortlieb
Edgar Eckert
Edgar Eckert wurde 1982 in Toronto geboren und ist in Basel aufgewachsen. Nach ersten Erfahrungen am Jungen Theater Basel und zwei Jahren an der Schauspielschule Cours Florent in Paris absolvierte er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig. Von 2009 bis 2013 war er am Centraltheater Leipzig engagiert. Darauf folgten zwei Spielzeiten am Düsseldorfer Schauspielhaus. Auf seiner Theaterreise begleiteten ihn bisher u. a. Arbeiten mit Sascha Hawemann, Jürgen Kruse, Martin Laberenz, Sebastian Hartmann, Alexander Eisenach, Alia Luque und Nurkan Erpulat. Seit der Spielzeit 2015/16 ist er festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Zurzeit ist er in Medea. Stimmen, Ulysses, Amerika, Gespenster und Berlin Alexanderplatz zu sehen. Parallel zu seiner Karriere am Theater stand Edgar Eckert immer wieder für verschiedene Film & Fernsehprojekte vor der Kamera, so dreht Edgar aktuell die Märchenverfilmung von „Frau Holle“ fürs ZDF.
Spielmann
Andreas Leupold
Andreas Leupold wurde 1959 in Berlin geboren. Nach dem Abitur arbeitete er zunächst als Sozialfürsorger und erhielt ein Senatsstipendium für Fotografie. Von 1994 bis 1998 war er am Theater Nordhausen engagiert, von 1999 bis 2001 gehörte er zum Ensemble des Staatstheaters Kassel. Es folgten Engagements am Schauspiel Frankfurt sowie von 2013 bis 2016 am Maxim-Gorki-Theater in Berlin und von 2013 bis 2018 am Schauspiel Stuttgart. 2019 spielt er als Gast am Thalia Theater in Hamburg, der Berliner Volksbühne sowie dem Theater Bremen. Parallel steht er regelmäßig für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera und wirkt in Hörfunkproduktionen mit.
Ute
Winfried Küppers
Winfried Küppers ist aufgewachsen in Köln. Schon während seiner Schauspielschulausbildung in Frankfurt von 1965 bis 1968 übernahm er erste Rollen an den Städtischen Bühnen in Frankfurt. Darauf folgten Engagements in Schleswig, Braunschweig, Augsburg, Darmstadt, Mainz und von 1996 bis 2016 am Düsseldorfer Schauspielhaus. Ihn verbinden wiederholte Zusammenarbeiten mit Eike Gramss und Anna Badora. Ferner arbeitet er u. a. mit Amelie Niermeyer, Franz Xaver Kroetz, Hermann Schmidt-Rahmer, Stefan Bachmann, Rafael Sanchez und Daniela Löffner zusammen. Am Schauspiel Köln war er unter anderem in Lilja Rupprechts Inszenierung von Botho Strauß' „Groß und Klein“ zu sehen.
Frigga
 
 

Arrangements

Die Nibelungen-Festspiele in Worms sind nicht nur ein Kulturgenuss, sondern ein einzigartiges Erlebnis für alle Sinne: Deutschlands schönstes Theaterfoyer, der wunderschön illuminierte Heylshofpark mit stilvollem Restaurant und die Heylshof-Lounge als exklusiver Pausenbereich laden zum Verweilen ein. Den Besuchern der Nibelungen-Festspiele wird daher viel mehr als eine spannende Aufführung vor der majestätischen Kulisse des Wormser Doms mit hochkarätigen deutschen Theater- und Filmschauspielern geboten: Sie können den Abend mit rheinhessischen Weinen und kulinarischen Highlights von einem ausgezeichneten Caterer genießen und die einzigartige Atmosphäre auf sich wirken lassen.  

 

Mario-Adorf-Preis

Am 5. August 2018 wurde zum ersten Mal der Mario-Adorf-Preis, der Gläserne Drache für die Hauptinszenierung der Nibelungen-Festspiele Worms, für außergewöhnliche künstlerische Leistungen in der Spielzeit 2018 vergeben. Gewinnerin ist die Schauspielerin Ursula Strauss, die im vergangenen Jahr als Burgherrin Brunhild in einer der Hauptrollen zu sehen war. Neben einer gläsernen Stele mit einem Drachen-Motiv des Illustrators Hendrik Dorgathen, die der Spezialglashersteller SCHOTT gespendet hat, ist der Preis auch mit 10.000 Euro dotiert. Diese Summe wird vom gebürtigen Wormser Unternehmer Harald Christ gestiftet, der den Preis für die nächsten fünf Jahre finanzieren wird.

 
Stephan Wilhelm EWR-Vorstand
Dass die tragenden Figuren der Sage die Geschichte zum zweiten Mal durchleben und versuchen das blutige Ende mit ihrem heutigen Wissen abzuwenden, finde ich spannend. Bestimmt hätten wir in der Vergangenheit viele Dinge anders gemacht, wenn wir vorher gewusst hätten, wohin unser Handeln führt. Einen Blick in die Geschichte zu werfen ist wichtig, damit sich vergangene Fehler nicht wiederholen. Als langjähriger Partner der Nibelungen-Festspiele freue ich mich auf diese neue Interpretation!
Dr. Thomas Bellut Intendant des ZDF
Was wäre, wenn…? Wenn man wüsste, welche Folgen jede einzelne Tat haben wird, wenn man wüsste, was die Zukunft bringt, wenn man sich entsprechend achtsam durch die Geschichte bewegen könnte, um Tragödien und Katastrophen zu verhindern. Eine schöne Utopie mit großer Verantwortung. Thomas Melle, der diesjährige Autor der Nibelungen-Festspiele, schreibt die Nibelungen aus dem Wissen um ihr Ende, um Tod und Vernichtung der Burgunder. „Siegfrieds Erben“, bereits Thema der letztjährigen Inszenierung, bekommen nun ihre zweite Chance, sie spielen gegen ihr vorheriges Schicksal an, wollen bessere, alternative Wege beschreiten um ihrem determinierten Schicksal zu entrinnen.
Malu Dreyer - Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz
Großes Drama mit internationalen Künstlern vor der phantastischen Kulisse des Wormser Kaiserdoms – das ist das Erfolgsrezept der international beachteten Nibelungen-Festspiele. Ich bin sehr gespannt auf die neue Inszenierung, die die bekannteste deutsche Sage wieder aus einer anderen Perspektive mit Leben erfüllen wird. Das Theaterereignis steht für die kulturelle Vielfalt und Kreativität, die Rheinland-Pfalz auszeichnen. Die Landesregierung unterstützt die Nibelungen-Festspiele deshalb von Beginn an aus tiefster Überzeugung.
Dr. Andreas Jahn - Vorsitzender des Vorstandes der SV SparkassenVersicherung
Das neue Stück „Überwältigung“ von Thomas Melle birgt in sich schon den Titel eines spannenden Krimis, der vom Überwältigtsein und/oder vom Überwältigwerden erzählt und ein großes Spektrum an Interpretationen des deutschen Heldenepos der Nibelungensage zulässt. Als langjähriger Partner unterstützt die SV SparkassenVersicherung auch in diesem Jahr zusammen mit den Partnern der Sparkassen-Finanzgruppe die neue Uraufführung der Wormser Nibelungen-Festspiele 2019, die mit einem Blick aus heutiger Sicht die zentralen Themen der Machtverschiebungen, die Rolle der Frauen sowie das politische Kalkül der Saga modern interpretiert.
 
 

Rahmenprogramm

Das Kulturprogramm mit bekannten Namen bereichert das Wormser Theaterfestival.

Vielfältiges Kulturprogramm: mit verschiedenen Theaterinszenierungen, einer Uraufführung, großartiger Kunst, schöner Musik und vielen bekannten Gesichtern.

Neben der Hauptinszenierung vor dem Wormser Dom gehören die facettenreichen Veranstaltungen im Kulturprogramm zu einem weiteren Höhepunkt der Wormser Nibelungen-Festspiele (Bilder: Rückblick Veranstaltungen).

 

News

Autorenwettbewerb

Gemeinsam mit Intendant Nico Hofmann haben die Wormser Nibelungen-Festspiele nun bereits zum dritten Mal einen Wettbewerb zur Förderung junger Autoren ausgerufen. Bewerben konnten sich Autoren zwischen 18 und 35 Jahren, die noch nicht im Theater- und Verlagsbereich etabliert sind. Sie waren aufgefordert, sich kritisch und gegenwärtig mit dem Nibelungenstoff auseinanderzusetzen und sich konkret mit dem Thema „Hagen“ zu befassen. Die Stücke mussten bis zum 5. November 2018 eingesendet werden. Insgesamt nahmen 42 junge Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am Wettbewerb teil. Bewertet werden die Beiträge von einer prominenten Jury um den letztjährigen Bühnenautor Feridun Zaimoglu, der die Schirmherrschaft übernommen hat. Die fünf nominierten und überarbeiteten Stücke werden dem Publikum am 13. Juli ab 18 Uhr während der diesjährigen Nibelungen-Festspiele Worms in einer szenischen Lesung präsentiert. Ausgelobt wird neben einem Hauptpreis von 10.000 Euro auch ein Publikumspreis von 2.000 Euro, den der Freundes- und Förderkreis der Nibelungen-Festspiele stiftet. Das Stück des Gewinners wird 2020 im Rahmen des Kulturprogramms der Nibelungen-Festspiele uraufgeführt.

 

Ticket-Hotline: 01805-337171*

*0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz / Mobilfunk max. 0,42 €/Min

 

Nibelungenfestspiele gGmbH
der Stadt Worms

Von-Steuben-Straße 5
67549 Worms
Telefon 06241-2000-400
E-Mail schreiben

Stadt Worms