Mario-Adorf-Preis

29.05.2018

Erstmals vergeben die Nibelungen-Festspiele in diesem Jahr den „Mario-Adorf-Preis“, den gläsernen Drachen für die Hauptinszenierung der Nibelungen-Festspiele Worms, für außergewöhnliche künstlerische Leistungen in der Spielzeit 2018. Der Preis ist nach dem Schauspieler Mario Adorf benannt, der zu den Initiatoren der Festspiele gehört und seit einigen Jahren im Festspiel-Kuratorium vertreten ist. Zukünftig werden den Preis jährlich Nibelungen-Festspiele vergeben erstmals den „Mario-Adorf-Preis“, den gläsernen Drachen der Nibelungen-Festspiele Worms. / Festspielmitglieder wie beispielsweise Schauspieler, Bühnenbildner oder Regisseure erhalten, die sich durch eine ungewöhnliche künstlerische Leistung oder künstlerisches Engagement ausgezeichnet haben. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von dem Unternehmer Harald Christ für die nächsten fünf Jahre gestiftet.

Mario Adorf wird bei der letzten Aufführung des diesjährigen Festspielstücks „Siegfrieds Erben“ am 5. August den Preis persönlich überreichen.
Mario Adorf: „Ich fühle mich sehr geehrt, dass ein Preis unter meinem Namen geschaffen wurde, den ich gerne den ‚Gläsernen Drachen der Nibelungen-Festspiele Worms‘ genannt sähe. Er soll alljährlich für eine herausragende künstlerische Leistung verliehen werden und in der Öffentlichkeit für das erfolgreiche Fortbestehen der Festspiele werben."

Der gebürtige Wormser Unternehmer Harald Christ, der ebenfalls Mitglied im Festspiel-Kuratorium ist, hat die Auszeichnung gestiftet und sich bereit erklärt, diese für die nächsten fünf Jahre zu finanzieren.
Harald Christ: „Mario Adorf ist ein herausragender Schauspieler. Für die Nibelungen-Festspiele in Worms steht sein Name wie kein anderer. Seine Person mit einem Preis zu verbinden, der für großartige künstlerische Leistungen steht, hat eine besondere Strahlkraft. Es ist ein Mehrgewinn für Worms und für mich ein weiteres Engagement für meine Heimatregion.“

Neben der Preis-Summe wird auch eine Skulptur überreicht. Die gläserne Stele mit einem Drachen-Motiv von dem Illustrator Hendrik Dorgathen wird von dem Spezialglashersteller SCHOTT gespendet. Die Figur des Drachens ist in den Glasblock eingelasert.

„Der Kontakt zwischen Mario Adorf und Schott besteht seit Anfang der 1950er Jahre. Als Student arbeitete er in den Semesterferien als Betonmischer und Eisenbieger bei der Errichtung von Produktionshallen auf unserem Werksgelände in Mainz. Seit dieser Zeit gab es immer wieder gemeinsame Aktivitäten, die nun mit dem Mario-Adorf-Preis in Form einer Glas-Skulptur eine Fortsetzung finden“, so Dr. Frank Heinricht, Vorstandsvorsitzender der Schott AG.

Der Preis wird von einer Jury verliehen, die nach der Premiere die beste künstlerische Leistung für die Festspielsaison auslotet. Zu der Jury zählen neben Mario Adorf die Kuratoriumsmitglieder der Festspiele.

Bereits im Jahr 2003 vergab Mario Adorf einen Schauspielerpreis bei den Festspielen, der damals an den Darsteller Wolfgang Pregler verliehen wurde.

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