Last Exit: Hunnenland

Last Exit: Hunnenland
von Maximilian Lang, Regie Charlotte Sprenger
Mit: Kara Schröder, Johannes Benecke und Matthias Luckey

Bühnen- und Kostümbild: Aleksandra Pavlović
Dramaturgie Julia Fischer


Gewinnerstück des Autorenwettbewerbs der Nibelungen-Festspiele 2017

Nachwuchsförderung ist ein großes Anliegen der Nibelungen-Festspiele. Alle zwei Jahre wird ein Autorenwettbewerb initiiert, verbunden mit der Frage, was junge Autoren über den Nibelungenstoff denken. Das Stück „Last Exit: Hunnenland“ von Maximilian Lang, Jahrgang 1986, überzeugte 2017 die Jury und wird in diesem Jahr im Festspielprogramm uraufgeführt. Inszenieren wird die 28-jährige Regisseurin Charlotte Sprenger, die schon mit einigen Aufführungen am Schauspiel Köln auf sich aufmerksam gemacht hat.

Es ist zwölf Uhr mittags und brütende Hitze an Etzels Hof im Hunnenland. Gunter und Hagen sind soeben angekommen und wollen Kriemhild sehen. Maximilian Lang verdichtet die Nibelungengeschichte um den Mord an Siegfried und der Rache seiner Witwe Kriemhild. Das Aufeinandertreffen bei den Hunnen gleicht einem Showdown, einem spannungsgeladenen Höhepunkt, wie man das von den Westernfilmen Hollywoods kennt. Erzählt wird von dem letzten Moment und der Frage, ob eine Abkehr vom blutigen Ende der Nibelungengeschichte möglich ist.

Die Veranstaltung wird vom Freundes- und Förderkreis der Nibelungen-Festspiele e. V. unterstützt.

Theater-Premiere
21. Juli 2018 - 20 Uhr

Weitere Vorstellungen
22. Juli 2018 - 20 Uhr
DAS WORMSER THEATER 
Rathenaustr. 11
Eintritt 17 Euro

Charlotte Sprenger - Regie

Charlotte Sprenger wurde 1990 in Hamburg geboren. Sie studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg. Während des Studiums sammelte sie erste Theatererfahrungen am Deutschen Theater Berlin und am Thalia Theater Hamburg. Von 2013 bis 2016 war sie feste Regieassistentin am Schauspiel Köln. Es entstanden erste eigene Arbeiten, u. a. „Die roten Schuhe“ sowie „Eine Liebe. Zwei Menschen“, eine Zusammenstellung von zwei Fritz Kater-Texten und „Die Reise nach Petuski“ nach Venedikt Jerofejev. In der Spielzeit 2016/2017 inszenierte sie die Deutsche Erstaufführung von „Kleines“ von Hannah Moscovitch in der Außenspielstätte Offenbachplatz des Schauspiel Köln, welche sie außerdem zusammen mit dem Kuratorenteam Britney leitete. Des Weiteren entstanden zwei Arbeiten am Theater der Keller in Köln „Das Tierreich von Nolte/Decar“ (Spielzeit 2016/2017) und „Clockwork Orange“ nach dem Roman von Anthony Burgess (Spielzeit 2017/2018). In der Spielzeit 2017/2018 brachte sie am Schauspiel Köln außerdem Jonas Hassen Khemeris Roman „Alles was ich nicht erinnere“ zur Uraufführung, mit der sie in diesem Jahr zum renommierten Nachwuchsfestival „Radikal Jung“ eingeladen war. Ferner inszeniert sie am Landestheater Linz „Auerhaus“ nach dem Roman von Bov Bjerg.

Kara Schröder - Ensemble

Kara Schröder wurde in Karlsruhe geboren und wuchs in Südhessen als Tochter von klassischen Musikern auf. Ihr Interesse an Theater wurde durch einen Kollegen der Eltern erweckt, der eine Theatergruppe in Worms empfahl. Das erste Theaterprojekt war eine Stückentwicklung mit Texten aus Archiven der Gedenkstätte Osthofen unter der Leitung von Kirsten Zeiser. Nach dem Abitur wurde sie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch aufgenommen. Während des Studiums arbeitete sie als Gast bei der freien Gruppe „das Helmi“ sowie an staatlichen Theatern, wie am Deutschen Theater Berlin, am Maxim Gorki Theater und am Theater Koblenz. Besonders prägend in dieser Zeit waren die Arbeiten mit René Pollesch („I´m stalking myself to death“; BAT Studiotheater) und Dimiter Gotscheff (Workshop „Zement“, anschließend Gastauftritt Müllertage am Residenztheater mit „Der Aufstand“; R: Magali Tosato). Seit dem Studium arbeitete sie u. a. am Schauspielhaus Wien („Der grüne Kakadu“; R: Lucia Bihler; Hauptrolle) und am Grand Théâtre de Luxembourg („Der Steppenwolf“; R: Anna Frik) und an freien Produktionen mit dem Kollektiv „Glanz und Krawall“ an verschiedenen deutschen Spielstätten. 2017 lernte sie die Meisner Technik bei Bill Esper in New York und lehrte selbst als Schauspiellehrerin in Dharamsala (Indien). 2018 debütierte sie in einer Hauptrolle im Feature-Film „DREISSIG“ (DffB); R: Simona Kostova. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin kuratierte sie das Veranstaltungsprogramm der Ausstellung „feminism and class“ im Sprechsaal Berlin. Kara Schröder lebt als freie Schauspielerin in Berlin.

Johannes Benecke - Ensemble

1978 in Berlin geboren, war Johannes Benecke von 1994 bis 1998 Mitglied in der Theatergruppe der Berliner Brotfabrik und ist Mitbegründer der 2000 entstandenen Theatergruppe „Inner Circle“. Von 2004 bis 2008 studierte er Puppenspiel an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Seit 2007 gastierte Johannes Benecke regelmäßig an verschiedenen Theatern im Bereich Schauspiel und Puppenspiel, darunter das Berliner Ballhaus Ost, das Staatstheater Hannover, Schauspiel Leipzig, Schauspiel Stuttgart, Schauspielhaus Bochum sowie das Schauspielhaus Zürich. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er festes Ensemblemitglied am Schauspiel Köln.

Matthias Luckey - Ensemble

Matthias Luckey, geboren 1982 in Hamburg, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Während dieser Zeit gastierte er u. a. mit Büchners „Dantons Tod“ und Musils „Die Schwärmer“ am Deutschen Theater Berlin.
Bis zur Spielzeit 2016/2017 war er festes Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden. Dort spielte er in fast vierzig Produktionen und arbeitete mit Regisseuren wie Stefan Bachmann, Andreas Kriegenburg, Tilmann Köhler, Wolfgang Engel, Rafael Sanchez, Nuran David Calis, Jan Gehler, Franz Wittenbrink, Susanne Lietzow oder Jan Klata zusammen.
Seit Sommer 2017 arbeitet Matthias freischaffend und ist derzeit am Staatsschauspiel Dresden in „Homohalal“ und am Düsseldorfer Schauspielhaus in „Michael Kohlhaas“ (Regie: Matthias Hartmann) sowie in „Der Kaufmann von Venedig“ (Regie: Roger Vontobel) zu sehen.
Neben dem Theater steht er auch für Film und Fernsehen vor der Kamera. So hat gerade Rosa von Braunheims neuester Film „Männerfreundschaften“, in dem Matthias die Hauptrolle spielt, den Preis als bester Film des Filmfests Frankfurt gewonnen.

Aleksandra Pavlović - Bühne und Kostüm

Aleksandra Pavlović  ist geboren und aufgewachsen in Belgrad (Serbien). Ihr Studium führte sie aus ihrer Heimat Belgrad über Wien nach Berlin, wo sie an der Kunsthochschule Berlin Weißensee Bühnen- und Kostümbild absolvierte. Ihre Arbeiten realisierte sie u. a. am Schauspiel Köln, Schauspielhaus Wien, Volkstheater Wien, Luzerner Theater, Volkstheater München, Hoch X München und an den Münchner Kammerspielen. Darüberhinaus realisierte sie Ausstattungsarbeiten für zahlreiche Filme, die u. a. zum Festival des Films du Monde Montréal, Max-Ophüls-Preis Saarbrücken und Internationale Hofer Filmtage eingeladen wurden. Mit Charlotte Sprenger verbindet sie eine langjährige und enge Zusammenarbeit.

Charlotte Sprenger
Charlotte Sprenger
Foto: Niklas Berg
 
 
 
Kara Schröder
Kara Schröder
Foto: Raphael Dau
 
 
 
Johannes Benecke
Johannes Benecke
Foto: Oliver Abraham
 
 
 
Matthias Luckey
Matthias Luckey
Foto: Lutz Michen
Aleksandra Pavlović
Aleksandra Pavlović
Foto: Katarina Sopcic
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