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Inszenierung 2018 - Ensemble

Uraufführung „Siegfrieds Erben“ von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel. Regie: Roger Vontobel

Ensemble

  • Enkhjargal Dandarvaanchig Unter- und Obertongesang, Mongolische Pferdekopfgeige „Morin hoor“

    Enkhjargal Dandarvaanchig  
    Enkhjargal Dandarvaanchig
    Foto: Petersen

    Enkhjargal Dandarvaanchig stammt aus der Taiga der Nordmongolei, nahe der sibirischen Grenze. Er wurde 1968 in Ulaanbaatar/Mongolei geboren und wuchs in Altanbulag auf, einem kleinen Dorf nahe der russischen Grenze. Er studierte am Musik-Konservatorium in Ulaanbaatar (1990 bis 1992). Sein Lehrer war Professor G. Jamjan, der bekannteste und beste Morin hoor-Meister der Mongolei.

    Schon während seiner Ausbildung spielte Enkhjargal mit seinem ersten Morin hoor-Quintett im mongolischen Fernsehen und tourte mit verschiedenen Staatsensembles durch das ganze Land, um die mongolische Volksmusik zu pflegen. Durch seinen familiären Hintergrund (sein Vater züchtete Pferde) ist Enkhjargal eng verwurzelt mit dem traditionellen und nomadischen Lebensgefühl seines Volkes.

    1993 gelangte er zum ersten Mal mit der Gruppe „Altain Orgil“ nach Deutschland, wo er den bekannten deutschen Harfenisten Rüdiger Oppermann kennenlernte. Mit ihm spielte er seitdem regelmäßig in Deutschland, im europäischen Ausland und den USA zahlreiche Konzerte. Enkhjargal ist immer wieder gern gesehener Gast bei verschiedenen Projekten: Mit Peter Götzmann zelebriert er den mongolischen Hip Hop, mit Rainer Granzin im Duo zeigt er sich auch gerne einmal von der jazzigen Seite. Mit klassischen Orchestern brilliert er als Star-Solist in Sinfoniekonzerten und mit seiner Crossover-Band Violons Barbares ist er Highlight auf Ethno-Festivals weltweit. So konnte er seine Fähigkeiten zu improvisieren in einer für ihn ganz neuen Musik und Stilistik vervollkommnen. Mit seiner eigenen Interpretation mongolischer Volksmusik schreitet er auch auf Solopfaden, seine erste Solo-CD erschien 2003 („Hoirr Öngö“).

    Enkhjargal, das Stimmwunder aus der Mongolei, wandelt zwischen den Kulturen. Mit seinem Spiel auf der Morin hoor und der Perfektion seines Gesanges (Unter- und Oberton) verschmilzt er seine traditionellen Wurzeln mit moderner, westlich geprägter Musik und Improvisation. 

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