Inszenierung Siegfrieds Erben

Inszenierung 2018 - Ensemble

Uraufführung „Siegfrieds Erben“ von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel. Regie: Roger Vontobel

Hunnen: Jonas Herkenhoff, Wilfried Köller

Ensemble

  • Bruno Cathomas König Siegmund

    Bruno Cathomas  
    Bruno Cathomas
    Foto: Wilfried Dechau

    Der gelernte Schlosser Bruno Cathomas, 1965 in Laax/Graubünden geboren, sang zunächst italienische Arien in Touristenkneipen. Auf Rat des Leiters der Laaxer Laienspielgruppe nahm er schließlich das Studium an der Schauspielakademie Zürich auf. Ab 1992 spielte er u. a. an der Berliner Volksbühne in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg, Christoph Marthaler, Johann Kresnik, Frank Castorf, Leander Haußmann, Martin Kušej und Stefan Bachmann sowie an der Baracke des Deutschen Theater bei Thomas Ostermeier. Ab 1999 folgte ein Engagement am Theater Basel. Ab 2002 war er vor allem an der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz zu sehen, zu deren Ensemble er ab 2004 gehörte. Von 2009 bis 2013 war er festes Ensemblemitglied des Thalia Theaters Hamburg. Als freier Regisseur inszenierte Bruno Cathomas in Basel, Berlin, Chemnitz, Potsdam, Luzern und Zürich. 2004 übernahm er die Leitung des Gorki Studios Berlin. Als Schauspieler gibt er Improvisations-Workshops u. a. beim Berliner Theatertreffen und spielt neben seinen Theaterengagements in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen. Für seine Hauptrolle in Didi Danquarts „Viehjud Levi“ wurde er 1999 für den Deutschen Filmpreis nominiert, 2008 bekam er den Schweizer Filmpreis als bester Darsteller in Armin Biehlers „Chicken Mexicaine“. Im „Tatort“ des Hessischen Rundfunks spielt er seit zwei Jahren die Rolle des Leiters der Mordkommission Frankfurt Fosco Caridi.

    Seit der Spielzeit 2013/14 ist er fest am Schauspiel Köln engagiert.
     

  • Felix Rech Dietrich von Bern

    Felix Rech  
    Felix Rech
    Foto: Peter Lippsmeier

    Felix Rech studierte am Max Reinhardt Seminar in Wien. Im dritten Studienjahr wurde er Eleve am Burgtheater Wien und es folgten feste Engagements am Maxim-Gorki-Theater in Berlin, am Residenztheater München, am Schauspiel Bochum und am Schauspiel Frankfurt.

    Er arbeitete u. a. mit Dieter Dorn, Michael Thalheimer, Martin Kušej, Andreas Kriegenburg, Christopher Rüping, Antú Romero Nunes und Roger Vontobel.

    Er wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis und zweimal mit dem Kurt Meisel Preis ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Felix Rech Teil des Berliner Ensembles.
     

  • Jimi Blue Ochsenknecht Siegfrieds Sohn

    Jimi Blue Ochsenknecht  
    Jimi Blue Ochsenknecht
    Foto: bluesparrow PR

    Der 25-jährige Jimi Blue Ochsenknecht zählt wohl zu den beliebtesten Jungstars der deutschen Medienlandschaft. Auszeichnungen wie der „Bunte New Faces Award“, der „Undine Nachwuchspreis“ oder der „Diva Award“ zeigen: Ochsenknecht ist einer der talentiertesten jungen Schauspieler in Deutschland. Dem großen Publikum ist er unter anderem aus der Kinoreihe „Die Wilden Kerle“ bekannt und stand zusammen mit Wotan Wilke Möhring und Anna Maria Mühe für die Komödie „Seitenwechsel“ vor der Kamera. Seit 2010 dreht Ochsenknecht auch eigene Formate für „Cartoon Network“ für die er 2014 mit dem „Mira Award“ und dem „Weißen Elefanten“ ausgezeichnet wurde.
    2007 startet Jimi Blue Ochsenknecht auch als Sänger durch. Für sein erfolgreiches Debütalbum „Mission in Blue“ wurde er mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Derzeit arbeitet er an seinem dritten Album, das Ende 2018 erscheinen wird. 2014 stellte er außerdem sehr erfolgreich sein Modelabel „Racks and Rookies“ vor und gehört mit seinen Social-Media-Kanälen zu den deutschen Stars der Szene.
     

  • Jürgen Prochnow Hunnenkönig Etzel

    Jürgen Prochnow  
    Jürgen Prochnow
    Foto: Agentur

    Jürgen Prochnow brachte es als einer der wenigen deutschen Schauspieler in Hollywood zu einer großen, langjährigen Karriere. 1941 in Berlin geboren, hatte er nach seinem Schauspielstudium an der Folkwang-Hochschule Essen (1963 bis 1966) sein Bühnendebüt an den Städtischen Bühnen Osnabrück, gefolgt von Engagements in Aachen und Heidelberg. Peter Zadek engagierte ihn 1972 an das Schauspielhaus Bochum. In den 1970er Jahren entwickelte sich Jürgen Prochnow zu einem der markantesten Darsteller des Neuen Deutschen Films. Er spielte u. a. die Titelrolle in dem Gefängnisfilm „Die Verrohung des Franz Blum“ unter der Regie von Reinhard Hauff und in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ unter der Regie von Volker Schlöndorff. 1974 überzeugte er unter Regisseur Wolfgang Petersen in dem Erpresser-Drama „Einer von uns beiden“ und in dem Aufsehen erregenden Film „Die Konsequenz“ (1977).
    Den internationalen Durchbruch hatte Jürgen Prochnow 1981 – ebenfalls unter der Regie Wolfgang Petersen – als U-Bootkapitän Kaleu in „Das Boot“. Dieser auch in den USA sehr erfolgreiche Film bedeutete für ihn das Ticket nach Hollywood. Jürgen Prochnow spielte bisher in mehr als hundert internationalen Filmen. Darunter in „Dune/Der Wüstenplanet“ unter David Lynch (1984), „Beverly Hills Cop II“ (1987), „Das siebte Zeichen“ (1988), „Weiße Zeit der Dürre“ neben Marlon Brando (1989), „Der Englische Patient“ (1996), „The Da Vinci Code“ (2006), „Remember“ unter Atom Egoyan (2014) und in „Radegund“ unter Terrence Malick (2016). Im deutschen Kino brillierte Jürgen Prochnow zuletzt in „Die dunkle Seite des Mondes“ (2014), „Kundschafter des Friedens“ (2015) und „Leanders letzte Reise“ (2016).
    Auch im deutschen Fernsehen ist Jürgen Prochnow in ausgewählten Rollen zu sehen. So in der Martin-Walser-Verfilmung „Ohne einander“ (ZDF 2007), „Nachtschicht-Bei Ankunft Tod“ unter der Regie von Lars Becker (ZDF 2007), „Dengler - Die schützende Hand“ unter der Regie von Lars Kraume (2016).
    2004 kehrte Jürgen Prochnow auf die Theaterbühne zurück. Er spielte in der Komödie am Kurfürstendamm und war Mitwirkender beim „Rilke-Projekt" von Schönherz & Fleer. 2017 begeisterte er in der Komödie im Bayerischen Hof in München in „Ein Mann fürs Grobe“ zusammen mit seiner Frau Verena Wengler-Prochnow.
    Nach 25 Jahren in Hollywood zog Jürgen Prochnow 2017 privat wieder in seine Heimatstadt Berlin, wo er heute lebt.

    Auszeichnungen
    2018
    St. Georgs Orden des SemperOpernball in der Kategorie Schauspiel
    2015
    Jupiter Award
    2013
    Steiger Award
    1996
    Deutscher Videopreis
    1988
    Bambi
    1986
    Goldene Kamera
    1985
    Bayerischer Filmpreis
    1979 ernannte ihn die Zeitschrift „Theater heute“ zum Schauspieler des Jahres für seine Darstellung des Franz Mohr in Friedrich Schillers „Die Räuber“.
    1978
    Deutscher Darstellerpreis für „Die Konsequenz“

  • Karin Pfammatter Königin Sieglinde

    Karin Pfammatter  
    Karin Pfammatter
    Foto: Sonja Rothweiler

    Karin Pfammatter ist Schweizerin und im Kanton Wallis geboren. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung am Konservatorium für Musik und Darstellende Kunst in Bern. Es folgten Engagements am Wiener Burgtheater, an der Berliner Schaubühne, den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Stuttgart und am Schauspielhaus Zürich.
    Sie arbeitete mit Regisseuren wie Dimiter Gotscheff, Stefan Pucher, Thomas Ostermeier, Jürgen Gosch, Christoph Marthaler, Matthias Hartmann, Hans Kresnik, Schorsch Kamerun und Jürgen Bosse zusammen. Karin Pfammatter war mehrfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen, zuletzt mit Karin Beiers „Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen“ für das Schauspiel Köln. Sie spielte unter anderem die Titelfiguren in „Penthesilea“ von Heinrich von Kleist, in Friedrich Schillers „Jungfrau von Orleans“ und in „Leonce und Lena“ von Georg Büchner.
    Seit der Spielzeit 2011/12 ist sie Ensemblemitglied am Düsseldorfer Schauspielhaus. Hier stand sie u. a. als Babuschka in Dostojewskis „Der Spieler“ (Regie: Martin Labarenz), in der deutschen Erstaufführung von Houellebecq „Karte und Gebiet“ (Regie: Falk Richter) und in der Uraufführung von Lucas Svenssons „Jalta“ (Regie: Stefan Valdemar Holm) auf der Bühne. Aktuell spielt sie u. a. in „Nach der Probe“ von Ingmar Bergmann (Regie: Bernhard Mikeska) und in „Konsens“ von Nina Raine (Regie: Lore Stefanek). Karin Pfammatter wurde 2017 mit dem „Publikumspreis Gustaf“, der Freunde des Düsseldorfer Schauspielhauses ausgezeichnet, der in Kooperation mit der Rheinischen Post vergeben wird.
    Auch vor der Kamera ist Karin Pfammatter gefragt. So spielte sie z. B. in der mehrfach ausgezeichneten schweizerisch-österreichischen Co-Produktion „Snow White“ (Regie Samir). Mit Wolfram Becker arbeitete sie in „Ich und Kaminski“ und mit Petra Volpe in dem Schweizer Fernsehfilm „Kleine Fische“. Außerdem spielte sie in drei Episoden der Krimireihe „Tatort“, darunter „Schmutziger Donnerstag“, Regie Dany Levy. Daneben arbeitet sie auch immer wieder für den Hörfunk.
     

  • Linn Reusse Swanhild, Tochter von Siegfried und Kriemhild

    Linn Reusse  
    Linn Reusse
    Foto: Alex Kleis

    Geboren 1992 in Berlin. Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ von 2012 bis 2016. Bereits vor und während ihres Studiums spielte sie Rollen im Theater (Deutsches Theater Berlin, Renaissance Theater, BAT Theater) sowie in Film- und Fernsehproduktionen (u. a. „Die Rote Zora“, „Goethe!“, „Gute Reise, Rudi“). Seit der Spielzeit 2016/17 ist Linn Reusse Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin. 

  • Max Mayer Burkhardt, Sohn von Brunhild

    Max Mayer  
    Max Mayer
    Foto: Andreas Jakwerth

    Geboren 1974 in Wien, erhielt Max Mayer seine Schauspielausbildung am Konservatorium der Stadt Wien. Engagements führten ihn u. a. ans Thalia Theater Hamburg, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Schauspielhaus Graz, Schauspielhaus Wien und an das Burgtheater Wien.

    Er gewann 2011 den Nestroy-Preis in der Kategorie „Bester Schauspieler“. Von 2014 bis 2016 war er festes Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt, wo er 
    u. a. „Ich bin Nijinsky. Ich bin der Tod.“, die Titelrolle in „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ spielte sowie im Doppelprojekt aus Kleists „Der zerbrochne Krug“ und Ferdinand von Schirachs „Terror“, unter anderem als Dorfrichter Adam, zu sehen war.

    Seit 2016 ist er freier Schauspieler u. a. am Schauspiel Köln und weiterhin am Schauspiel Frankfurt zu sehen. 

  • Michael Ransburg Hildebrand / Diener

    Michael Ransburg  
    Michael Ransburg
    Foto: Dirk Ossig

    Michael Ransburg studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und schloss mit Auszeichnung ab. Seine ersten Festengagements erhielt er an den Schauspielhäusern Bochum und Zürich unter der Intendanz von Matthias Hartmann. Er arbeitete dort u. a. mit den Regisseuren David Bösch, Jan Bosse, Wilfried Minks und Peter Zadek. Darüber hinaus war er bereits bei den Salzburger Festspielen, am Theater am Neumarkt Zürich, am Burgtheater Wien und am Staatstheater Stuttgart zu sehen. Neben dem Schauspiel gilt sein großes Interesse auch dem Musiktheater, das ihn bereits an die Biennale für Musiktheater in München sowie die Oper St. Gallen und das Nationaltheater Mannheim führte.
    Für seine Darstellung in „Platons Gastmahl“ am Forum Theater Stuttgart (Regie: Karin Eppler) wurde er 2016 mit dem Solopreis „Tonnella“ ausgezeichnet. Als Ensemblemitglied in Shakespeares „Wintermärchen“ (Regie: Dieter Nelle) erhielt er zuletzt den Monika- Bleibtreu-Preis.
    Zurzeit dreht Michael Ransburg mit dem Regisseur und Drehbuchautor Urs Odermatt den Film „Kora“ und spielt die Hauptrolle in Ulla Geigers vielfach ausgezeichneter Komödie „Wir drehen keinen Film“.
    Mit Roger Vontobel verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit.
     

  • Miguel Abrantes Ostrowski Priester

    Miguel Abrantes Ostrowski  
    Miguel Abrantes Ostrowski
    Foto: Britt Schilling

    Miguel Abrantes Ostrowski, geboren 1972 in Düsseldorf, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Erste Engagements führten ihn an das Schauspiel Leipzig, Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Mainz und Theater Freiburg. Von 2006 bis 2011 arbeitete er als freischaffender Schauspieler u. a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, Staatsschauspiel Dresden, Maxim-Gorki-Theater Berlin, Schauspielhaus Zürich und an der Komischen Oper Berlin. Es schloss sich ein Festengagement am Residenztheater München an. Seit 2014 ist Abrantes Ostrowski wieder freiberuflich tätig, u. a. gastierte er am Theater Basel, Münchner Volkstheater, Schauspiel Köln und Schauspielhaus Zürich. Mit den Regisseuren Herbert Fritsch, Martin Kušej, Volker Lösch, Stefan Bachmann, Amelie Niermeyer, Robert Borgmann, Armin Petras und Sebastian Baumgarten arbeitete er mehrfach zusammen. Außerdem wirkte Abrantes Ostrowski in TV- und Kinoproduktionen mit, u. a. „Tatort“, „Der Alte“, „Hubert & Staller“, „Die Chefin“, „Am Abend aller Tage“. Seit 2015 ist er Schauspieldozent an der Theaterakademie August Everding und an der Otto Falkenberg Schule in München. Sein Regiedebüt gab er 2016 mit „Klotz am Bein“ von Georges Feydeau am Akademietheater München. In der kommenden Spielzeit wird er in Leipzig, Pforzheim und Ingolstadt inszenieren. 

  • Pheline Roggan Schamanin

    Pheline Roggan  
    Pheline Roggan
    Foto: Adrian Hoellger

    Pheline Roggan wurde 1981 in Hamburg geboren. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Schule für Schauspiel Hamburg. Ihren Durchbruch hatte sie 2009 in Fatih Akins Kinofilm „Soul Kitchen“, in dem sie die weibliche Hauptrolle spielte und der mit dem Young Cinema Award sowie dem Silbernen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet wurde. Seither war Pheline Roggan in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen zu sehen, u. a. in dem Kinofilm „Russendisko“ unter der Regie von Oliver Ziegenbalg, in dem Kinofilm „Gruber geht“ unter der Regie von Marie Kreutzer, in der TV-Produktion „Zweimal lebenslänglich“ unter der Regie von Johannes Fabrick sowie in diversen Tatorten zu sehen. 

    Pheline Roggan spielte in dem mehrfach prämierten Kinofilm „Si-o-se Pol – Die letzten Tage des Parvis K.“ unter der Regie von Henrik Peschel die weibliche Hauptrolle. 2015 wirkte sie in der Kinoproduktion „Sex & Crime“ unter der Regie von Paul Florian Müller mit und übernahm eine Ensemble-Hauptrolle in dem Kinofilm „Was hast uns bloß so ruiniert“ unter der Regie von Marie Kreutzer. Im Jahr 2016 spielte Pheline Roggan die weibliche Hauptrolle im Kurzfilm „Nicole`s Cage“ unter der Regie von Josef Brandl sowie die Rolle der „Linda“ in der Kinoproduktion „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ unter der Regie von Pepe Danquart. In der TV Serie „Jerks“ wirkt sie seit 2016 unter der Regie von Christian Ulmen mit. 

    Am 29. März diesen Jahres begann die Ausstrahlung der 2. Staffel von „Jerks“, in der sie wieder als „Pheline“ zu sehen ist. Zudem hat Pheline Roggan in verschiedenen Theaterproduktionen mitgewirkt. 2010 stand sie z. B. bei der Inszenierung „Deichkind im Müll“ unter der Regie von Ted Gaier und Henning Besser im Theater Kampnagel Hamburg auf der Bühne. Unter der Regie von Kai Wessel übernahm sie 2011 die Hauptrolle in „Das kunstseidene Mädchen“ an den Hamburger Kammerspielen und wirkte 2016 an der Volksbühne Berlin in „Locus Solus“ unter der Regie von Krzysztof Garbaczewski mit 

  • Ursula Strauss Burgherrin Brunhild

    Ursula Strauss  
    Ursula Strauss
    Foto: Ingo Petramer

    Die vierfache ROMY-Preisträgerin studierte Schauspiel am Wiener Volkstheater und war danach an zahlreichen renommierten Bühnen zu sehen, wie z. B. am Theater in der Josefstadt, am Ensembletheater und am Wiener Volkstheater.

    Ihre wichtigsten Filme sind „Böse Zellen“ (2003, Regie Barbara Albert), „Crash Test Dummies“ (2005, Regie: Jörg Kalt), „Kotsch“ (2006, Regie: Helmut Köpping), „Fallen!“ (2005, Regie: Barbara Albert), der 2006 in Venedig im Wettbewerb lief, „Revanche“ (2008, Regie Götz Spielman), der 2008 zur Berlinale eingeladen wurde und 2009 für den Auslands-Oscar nominiert war, und „Vielleicht in einem anderen Leben“ (2010, Regie: Elisabeth Scharang). „Michael“ (2010, Regie: Markus Schleinzer) lief 2011 im Wettbewerb von Cannes. „Oktober, November“ mit Götz Spielmann, hatte 2013 Kinostart. 2015 drehte sie „Mein Fleisch und Blut“ in der Regie von Michael Ramsauer und „Maikäfer Flieg“ (Regie M. Unger), der auch Eröffnungsfilm der Diagonale 2016 war.

    Ihr großer Durchbruch im Fernsehen kam mit der Rolle der Kommissarin Angelika Schnell in „Schnell ermittelt“, der Serie, die rasch zu einer der erfolgreichsten Serien des ORF und Ursula Strauss zum Publikumsliebling machte.

    2015/16 drehte sie u. a. Staffel 5 von „Schnell ermittelt“. Es folgte die Figur der Anna Sacher im Zweiteiler „Das Sacher“ in der Regie von Robert Dornhelm als ORF/ZDF Produktion und die Miniserie „Pregau“ in der Regie von Nils Willbrandt, eine ORF/ARD Produktion.

    2017 drehte sie erneut eine Staffel von „Schnell ermittelt“. Außerdem einen Frankentatort und für den NDR „Meine fremde Freundin“. Sie drehte erfolgreiche TV-Filme mit Wolfgang Murnberger, Andreas Prochaska, Nikolaus Leytner, Martin Weinhart, Lars Becker und Stefan Krohmer. Mit David Schalko drehte sie die Miniserien „Die Aufschneider“ und „Altes Geld“,

    2008 und 2016 wurde sie bei der Diagonale als beste Schauspielerin ausgezeichnet. 2012 bekam sie den Österreichischen Filmpreis als beste Schauspielerin. 2018 den FIPA D’OR als beste Schauspielerin.

    Seit 2012 kuratiert Ursula Strauss sehr erfolgreich ihr eigenes Festival WACHAU in ECHTZEIT. Ursula Strauss ist Präsidentin der Akademie des österreichischen Films.

  • Wolfgang Pregler Königsmutter Ute

    Wolfgang Pregler  
    Wolfgang Pregler
    Foto: Renate Neder

    Wolfgang Pregler studierte an der Berliner Universität der Künste. Neben Engagements am Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Theater Berlin, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg war er lange Jahr festes Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen. Er arbeitete mit Regisseuren wie Jossi Wieler, Leander Haußmann, Johan Simons, Andreas Kriegenburg, Stefan Bachmann und Karin Beier zusammen. Am Schauspiel Frankfurt war er in der Spielzeit 2017/2018 in der Inszenierung „Woyzeck“ von Roger Vontobel zu sehen. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er festes Ensemblemitglied am Schauspiel Köln.

    Wolfgang Pregler ist aus zahlreichen Film- und Fernseharbeiten bekannt, so drehte er 2017 „Parfüm“ mit Philipp Kadelbach und war u. a. in TV-Serien wie „Der Alte“, „Tatort“, „Ein Fall für Zwei“ oder „Polizeiruf 110“ engagiert.

    Wolfgang Pregler stand bereits mehrfach bei den Nibelungen-Festspielen auf der Bühne. Für seine Rolle des Königs Gunter in der Inszenierung „Die Nibelungen” wurde er 2003 mit dem Festspielpreis der Stadt Worms ausgezeichnet.
     

Musiker

  • Biliana Voutchkova Geige

    Biliana Voutchkova  
    Biliana Voutchkova
    Foto: Michael Marang

    Die Geigerin Biliana Voutchkova ist Solo und Kammermusikerin. Mit großer Hingabe interpretiert, komponiert und improvisiert sie vor allem im Bereich der Neuen Musik, Tanz, Theater und in experimentellen Klang und Bewegungs-Projekten, eine Künstlerin mit einer sehr starken individuellen Stimme. Biliana war bereits weltweit auf zahlreichen Festivals zu hören ( wie "Pèlerinages" Kunstfest Weimar, Huddersfield Contemporary Music Festival, März Musik, Borealis, Holland Festival, KunstFestSpeiel Herrenhausen, Reheat/Kleylehof, Rainy Days, Tanglewood,
    Wien Modern, Clara Festival) und trat in vielen Konzertreihen und auf verschiedenen alternativen Bühnen auf, wie u. a. am Carnegie Hall und Knitting Factory/New York, Jordan Hall/ Boston, RADIALSYSTEM V und Ausland/Berlin und Suntory Hall/Tokyo. Sie lebt in Berlin und arbeitet als Solistin und mit verschiedenen musikalischen Partnern zusammen, wie z. B. mit dem Solistenensemble Kaleidoskop, dem Splitter Orchester, dem Ensemble Modern, dem Ensembles United Berlin, Zeitkratzer und LUX:NM, Grapeshade, Voutchkova/Thieke Duo u. a..
     

  • Enkhjargal Dandarvaanchig Unter- und Obertongesang, Mongolische Pferdekopfgeige „Morin hoor“

    Enkhjargal Dandarvaanchig  
    Enkhjargal Dandarvaanchig
    Foto: Petersen

    Enkhjargal Dandarvaanchig stammt aus der Taiga der Nordmongolei, nahe der sibirischen Grenze. Er wurde 1968 in Ulaanbaatar/Mongolei geboren und wuchs in Altanbulag auf, einem kleinen Dorf nahe der russischen Grenze. Er studierte am Musik-Konservatorium in Ulaanbaatar (1990 bis 1992). Sein Lehrer war Professor G. Jamjan, der bekannteste und beste Morin hoor-Meister der Mongolei.

    Schon während seiner Ausbildung spielte Enkhjargal mit seinem ersten Morin hoor-Quintett im mongolischen Fernsehen und tourte mit verschiedenen Staatsensembles durch das ganze Land, um die mongolische Volksmusik zu pflegen. Durch seinen familiären Hintergrund (sein Vater züchtete Pferde) ist Enkhjargal eng verwurzelt mit dem traditionellen und nomadischen Lebensgefühl seines Volkes.

    1993 gelangte er zum ersten Mal mit der Gruppe „Altain Orgil“ nach Deutschland, wo er den bekannten deutschen Harfenisten Rüdiger Oppermann kennenlernte. Mit ihm spielte er seitdem regelmäßig in Deutschland, im europäischen Ausland und den USA zahlreiche Konzerte. Enkhjargal ist immer wieder gern gesehener Gast bei verschiedenen Projekten: Mit Peter Götzmann zelebriert er den mongolischen Hip Hop, mit Rainer Granzin im Duo zeigt er sich auch gerne einmal von der jazzigen Seite. Mit klassischen Orchestern brilliert er als Star-Solist in Sinfoniekonzerten und mit seiner Crossover-Band Violons Barbares ist er Highlight auf Ethno-Festivals weltweit. So konnte er seine Fähigkeiten zu improvisieren in einer für ihn ganz neuen Musik und Stilistik vervollkommnen. Mit seiner eigenen Interpretation mongolischer Volksmusik schreitet er auch auf Solopfaden, seine erste Solo-CD erschien 2003 („Hoirr Öngö“).

    Enkhjargal, das Stimmwunder aus der Mongolei, wandelt zwischen den Kulturen. Mit seinem Spiel auf der Morin hoor und der Perfektion seines Gesanges (Unter- und Oberton) verschmilzt er seine traditionellen Wurzeln mit moderner, westlich geprägter Musik und Improvisation. 

  • Derek Shirley Kontrabass

    Derek Shirley  
    Derek Shirley
    Foto: Stefan Weissmann

    Derek Shirley wurde in Ottawa, Kanada geboren. Nach dem Studium an der Musikfakultät der McGill University lebt er seit 2001 in Berlin.
    Instrumente: Kontrabass, Cello, Schlagzeug, Electronics
    Aktiv in der improvisierten/experimentellen Musikszene. Schwerpunkt auf minimalism, sowohl in improvisierten als auch komponierten Bereichen.
    Zur Zeit aktiv mit Gruppen wie The Still (Kontrabass und Komposition), monno (ebass und Komposition), obliq (Kontrabass, Electronics), coal oven (Schlagzeug), Konzert Minimal (Cello) und in seinem Solo-Projekt „bau des kabinetts“ (Kontrabass, Electronics und Komposition).
    Co-Kurator der interdisziplinären Veranstaltungsreihe „labor sonor“ im Kunsthaus KuLe, Berlin.

  • Keith O’ Brien Akustik-Gitarre

    Keith O’Brien  
    Keith O’Brien
    Foto: Privat

    Keith O’Brien wurde 1972 in Irland geboren und lebt seit 2005 in Berlin. Er ist Musiker, Tongestalter und Komponist. Er hat in den Bereichen Theater, Tanz, Komposition, improvisierter Electronica, Jazz, Neuer Musik und Multimediaperformances in ganz Europa, den USA und Russland gearbeitet.

    Seit 2011 verbindet ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Roger Vontobel. Seine Kompositionen sind in Vontobels Inszenierung von „Schöne neue Welt“ und „Die Panne“ am Staatsschauspiel Dresden zu hören sowie in dessen Inszenierungen von „Die Nibelungen“ und „König Richard der Dritte“ am Schauspielhaus Bochum, ferner am Schauspiel Köln in „Was ihr wollt“ sowie in „Ein Volksfeind“ und „Medea“ am Schauspiel Düsseldorf.

  • Matthias Herrmann Cello

    Matthias Herrmann  
    Matthias Herrmann
    Foto: Yoann Trellu

    Matthias Herrmann, geboren 1970, lernte Cello in der Klasse von Prof. Rudolf Mandalka an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Seit 1997 lebt und arbeitet er in Berlin, 1999 erhielt er sein Diplom als Toningenieur. Bis heute hat er die Musik von über 40 Tanz- und Theaterproduktionen komponiert. Mehrere Produktionen wurden beim Fringe Festival Edingburgh mit Preisen ausgezeichnet, darunter „Pandorra88“ mit dem Total Theatre Award. 2008 erhielt er den Isadora-Duncan-Award für die Musik für die Tanzproduktion „Under the Radar“. An der Neuköllner Oper wurde seine Oper „Didi und Stulle“ (Libretto Anita Augustin) 2014 uraufgeführt. Er hat für Produktionen u. a. am Deutschen Theater Berlin, Staatsschauspiel Dresden, Schauspiel Frankfurt, National Theatre of Scotland und der Candoco Dance Company London musikalische Leitung und Komposition übernommen. Mit Roger Vontobel arbeitete er bei den Aufführungen von „Einsame Menschen“, „Rose Bernd“ und „Kampf des Negers und der Hunde“ zusammen, die alle am Schauspielhaus Bochum inszeniert wurden. 

  • Miako Klein Geige

    Miako Klein  
    Miako Klein
    Foto: Stephane Lelarge

    Miako Klein, Blockflötistin und Geigerin, widmet sich der Neuen, Alten und improvisierten Musik. Als gefragte Solistin und Kammermusikerin interpretierte sie zahlreiche Uraufführungen und wirkt an verschiedenen interdisziplinären Projekten mit; stets auf der Suche nach neuen Formaten und Verbindungen unterschiedlicher Disziplinen und Themen. Sie arbeitet ebenfalls installativ und kompositorisch, und setzt sich in ihren Projekten oft mit Aspekten japanischer Kultur auseinander.
    Sie gastierte beim Ensemble Modern, International Contemporary Ensemble NYC, Quartet New Generation sowie der Tanzkompanie „Dorky Park“. Sie spielt regelmäßig mit dem Trompeter Sava Stoianov , im MDuo (mit dem Percussionisten Michael Weilacher) und mit ihrem Duo WARBLE (mit Trompeter Brad Henkel). 2010/2011 war sie Musikerin bei Cirque du Soleil in Macau. Miako Klein war Gast beim Early Music Festival Barcelona, IYAP Antwerp, Ultraschall Berlin, MATA-Festival NYC, Musica Strasbourg, Festival Aix-en-Provence, Klangwerktage Hamburg , KIM Fest und dem Heroines of Sound Festival Berlin. Mitschnitte ihrer Auftritte wurden auf HR, DLF, WDR3, arte und Concertzender gesendet.
    Sie ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe.
    Als Kind erhielt sie ihren ersten Violinunterricht und brachte sich zunächst das Blockflötenspiel selbst bei. Sie erhielt als Jugendliche Unterricht an der Westfälischen Schule für Musik Münster, bei Gudula Rosa auf der Blockflöte und bei Tor-Song Tan auf der Violine. Später studierte sie Blockflöte bei Prof. Paul Leenhouts und Violine bei Prof. Lex Korff de Gidts am Conservatorium Amsterdam sowie Alte Musik bei Prof. Christoph Huntgeburth an der UdK Berlin.
    2014 war sie Stipendiatin der Kunstmeile Krems und war 2014-2015 Residentin der Akademie Schloss Solitude. Miako Klein lebt als freischaffende Musikerin in Berlin.
     

  • Yodfat Miron Bratsche

    Yodfat Miron  
    Yodfat Miron
    Foto: Dominik Breider

    Yodfat Miron entstammt einer israelisch-jemenitischen Musikerfamilie. Sie studierte Viola in Tel Aviv und Berlin bei Chaim Taub, Hartmut Rhode und Walter Küssner. Sie war mehrfache Stipendiatin der America-Israel-Foundation und Solo-Viola im West Eastern Divan Orchester unter Daniel Barenboim. Mit dem 2003 gegründeten Miron-Quartett arbeitete sie über mehrere Jahre mit Günther Pichler und Walther Feltz und gastierte u. a. bei der Schubertiade Schwarzenberg. Mit verschiedenen Kammermusikformationen, Ensembles und Sinfonieorchestern hat Yodfat Miron Auftritte bei internationalen Festivals und an Konzerthäusern, so z. B. den Mendelssohn Players, den Berlin Chamber Soloists, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem MCO.  

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