Inszenierung 2017 - Ensemble

Uraufführung „GLUT. Siegfried von Arabien“ von Albert Ostermaier. Regie: Nuran David Calis

Ensemble

  • Heio von Stetten HAGEN, Hauptmann Klein

    Heio von Stetten  
    Heio von Stetten
    Foto: Jean Loup Debionne

    Nach Abschluss der renommierten Münchner Otto-Falckenberg-Schule trat Heio von Stetten zunächst auf den Bühnen des Münchner Volkstheaters sowie der Schauburg München auf. Seine Fernsehkarriere begann er 1995 mit der Rolle des Ritschi Koslowski im Film „Der schönste Tag im Leben“ (Regie: Jo Baier), der mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnete wurde. Im Herbst 1995 zog es ihn für ein knappes Jahr nach Rom, wo er 12 Episoden „uno di noi - Einer von uns“ drehte, eine Koproduktion für das italienische, deutsche und französische Fernsehen, die vor allem in Italien einen großen Erfolg feierte und mehrfach ausgezeichnet wurde. Sein Kinodebüt hatte Heio von Stetten noch im selben Jahr mit „Honigmond“ unter der Regie von Gabriel Barylli. Es folgten die Kinoerfolge „Bandits“ (Regie: Katja von Garnier) sowie „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit“ (1997, Regie: Marc Rothemund). Seither spielte Heio von Stetten in über 80 Film- und Fernsehproduktionen. Zuletzt u. a. im Kinofilm „Männertag“ unter der Regie von Holger Haase.

  • Mehmet Kurtulus SCHEICH OMAR, (Etzel)

    Mehmet Kurtulus  
    Mehmet Kurtulus
    Foto: Ege Islek

    Mehmet Kurtulus, Schauspieler und Produzent, wurde 1972 in Usak/Türkei geboren. Als er zwei Jahre alt war, kam er mit seiner Familie nach Deutschland. Seine Schauspiel-ausbildung erhielt er von der renommierten Schauspielerin Anne Marks-Rocke in Hamburg. Es folgten Theater-engagements an den Hamburger Kammerspielen und am Theater am Kurfürstendamm in Berlin. 

    Nach kleineren Auftritten in verschiedenen Fernsehproduktionen gelang ihm 1998 in Fatih Akins Spielfilm „Kurz und Schmerzlos“ der Durchbruch. Er wurde dafür mit dem „Bronzenen Leoparden“ bei den Internationalen Filmfestspielen in Locarno, dem „Golden Alexander“ der Internationalen Filmfestspiele Thessaloniki und dem „Grimme- Preis“ ausgezeichnet.

    Es folgten weitere Arbeiten wie „Im Juli“ (2000) von Fatih Akin und der mehrfach ausgezeichnete TV-Zweiteiler „Der Tunnel“ (2001) von Roland Suso Richter.
    In Doris Dörries erfolgreicher Beziehungskomödie „Nackt“ spielte er 2001 einer der Hauptrollen – ohne einen Verweis auf seine türkischen Wurzeln. „Nackt“ wurde für den Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Venedig ausgewählt.

    Nach Kinoarbeiten wie „Equilibrium“ (US), „Vasha“ (EST/IR/FIN) und „Buio“ (I) koproduzierte Mehmet Kurtulus „Gegen die Wand“ von Fatih Akin. Der Film wurde 2004 mit dem „Goldenen Bären“ und dem „Europäischen Filmpreis“ ausgezeichnet.
    Im Herbst 2008 trat er seinen Dienst als Kriminalhauptkommissar Cenk Batu im Hamburger Tatort an, für diese Rolle erhielt er seinen zweiten „Grimme-Preis“.

    Anschließend kehrte er zu seinen Wurzeln am Theater zurück und spielte die Titelrolle in William Shakespeares Drama „Othello“ am Alten Schauspielhaus in Stuttgart.

    2013 stand er gemeinsam mit Samuel L. Jackson in der US-Produktion „Big Game“ vor der Kamera.

    Nach Kinoarbeiten wie „Fünf Freunde“ und der Zusammenarbeit mit Til Schweiger in „8 Sekunden“ und „Honig im Kopf“ folgte anschließend das Engagement bei der weltweiten Erfolgsserie „Magnificent Century“. 2016 feierte der mehrfach ausgezeichnete türkisch-französische Film „Clair-Obscur“ von Yesim Ustaoglu seine Weltpremiere in Toronto.

    Zu seinen aktuellen Arbeiten gehört der kürzlich abgedrehte französische Kinofilm „Lady Winsley“ von Hiner Saleem, in dem Mehmet Kurtulus in der Hauptrolle zu sehen sein wird.

  • David Bennent MONSIEUR VULTURE, genannt RIMBAUD

    David Bennent  
    David Bennent
    Foto: Janine Guldener

    David Bennent wurde 1966 in Lausanne geboren. Sein Debüt als Schauspieler macht ihn 1979 sogleich weltberühmt: Seine Verkörperung des Oskar Matzerath in Volker Schlöndorffs Verfilmung von Günther Grass’ „Die Blechtrommel“. Es folgten Engagements an der Comédie Française und an der Schaubühne Berlin, wo er in Klaus Michael Grübers Inszenierung von Shakespeares „Lear“ als Narr von Presse und Publikum gefeiert wurde. Es folgten Rollen in Grübers Inszenierung von Eduardo Arrayos „Bantam“ 1986 am Bayerischen Staatsschauspiel, in Robert Wilsons Inszenierung von Euripides’ „Alkestis“ 1987 am Württembergischen Staatstheater Stuttgart und in Einar Schleefs Interpretation von Goethes „Götz von Berlichingen“ 1989.

    Von 1990 - 1997 gehörte David Bennent dem Ensemble von Peter Brook an. Hier wurde er bereits bei seinem Debüt als Caliban in Brooks berühmter Inszenierung von Shakespeares „Sturm“ begeistert gefeiert. 1993 spielte er mehrere Rollen in Brooks Inszenierung von „L’homme qui“ nach Oliver Sacks und 1996 sah man ihn als Horatio in Brooks recherche théâtrale „Qui est là“.

    Mit seinem Vater stand er gemeinsam in Becketts „Endspiel“ als Clov 1995/96 auf der Bühne, einer international überaus erfolgreichen Inszenierung, die in deutscher und französischer Sprache gespielt wurde, sowie einem Friedrich Hölderlin / Heiner Müller-Abend, bei dem er Müllers „Bildbeschreibung“ rezitierte.

    1999 war David Bennent mit seiner Schwester Anne in der Uraufführung von George Taboris „Fegefeuer“ am Wiener Akademietheater zu sehen. In Berlin spielte er am Berliner Ensemble in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ in der Regie von Leander Haußmann (2002), in George Taboris „Das Erdbeben – Concerto“ (2002) und in „Die Juden“ (2003), ebenfalls von George Tabori. Zuletzt stand er 2016 als Mammon im „Jedermann“ auf der Salzburger Festspielbühne.
    Zu seinen letzten Filmen zählen „Traumschatten“ (Regie: Steffen Groth) und „Ulzan – Das vergessene Licht“ (Regie: Volker Schlöndorff) sowie Nebel im August (Regie: Kai Wessel).

  • Till Wonka SIEGFRIED, Leutnant Stern, Theaterdirektor

    Platzhalter Profilbild Männlich  
    Platzhalter Profilbild Männlich

    Till Wonka wurde 1982 in Dresden geboren und absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.

    Es folgten Engagements am Schauspiel Leipzig, Staatstheater Stuttgart und am Düsseldorfer Schauspielhaus. Seit 2013 ist Till Wonka festes Ensemblemitglied am Maxim Gorki Theater in Berlin. Im letzten Jahr spielte er in den Kinofilmen „Tschick“, „Revolution now“ und „Beat Beat Heart“. Auf den Fernsehbildschirmen sah man ihn zuletzt im Franken-Tatort „Am Ende geht man nackt“.

  • Valerie Koch Lady Adler

    Valerie Koch  
    Valerie Koch
    Foto: Benedict Neuenfels

    Nach ihrer Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin arbeitete Valerie Koch am Maxim Gorki Theater, am Deutschen Theater Berlin, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und am Staatstheater Stuttgart.

    In Film- und Fernsehproduktionen war Valerie Koch u. a. zu sehen in „Verfehlung“ (Regie: Gerd Schneider, 2014), „Polizeiruf 110 - Wendemanöver“ (Regie: Eoin Moore, 2015), „Tatort - Hydra“ (Regie: Nicole Wegmann, 2014), „Phoenix“ (Regie: Christian Petzold, 2013), „Krupp - eine deutsche Familie“ (Regie: Carlo Rola, 2008), „Todsünde“ (Regie: Matti Geschonneck, 2007) und „Ein toter Bruder“ (Regie: Stefan Krohmer).

    Für ihre Darstellung in „Die Anruferin“ wurde sie 2008 für den Deutschen Filmpreis als „Beste Darstellerin“ nominiert und 2007 auf dem Filmfest München mit dem Förderpreis Deutscher Film als „Beste Nachwuchsschauspielerin“ ausgezeichnet.

  • Oliver Möller ALBERICH Leutnant Rabe

    Oliver Möller  
    Oliver Möller
    Foto: Gabi Neeb

    Oliver Möller, geboren 1976, studierte Schauspiel an der Universität Mozarteum und an der Folkwang-Hochschule Essen. 2001 wurde er von Dieter Dorn ans Bayerische Staatsschauspiel engagiert. 2005 wechselte er von dort mit Elmar Goerden ans Schauspielhaus Bochum.

    2011 verpflichtete ihn Christian Stückl ans Münchner Volkstheater, dessen Ensemble er bis 2016 angehörte. Er arbeitete u. a. mit den Regisseuren Thomas Langhoff, Tina Lanik, Lisa Nielebock, Jan Bosse, Anna Bergmann, Milos Lolic, Sebastian Kreyer, Arne Nobel und Christopher Rüping.

    Seit 2016 ist er freischaffend tätig, er arbeitet auch für Fernsehen und Rundfunk und ist Lehrbeauftragter an der Bayerischen Theaterakademie in München.

  • Nadja Michael WALKÜRE, Halide Vogel

    Nadja Michael  
    Nadja Michael
    Foto: Marianna Vysot

    Nadja Michael zählt zu den bekanntesten Opernsängerinnen weltweit. Aufgewachsen in der Nähe von Leipzig, studierte sie Gesang in Stuttgart und an der Universität in Bloomington/Indiana, USA. Die Sängerin gastiert regelmäßig unter den renommiertesten Dirigenten an den großen Opernhäusern in aller Welt wie am Royal Opera House, Metropolitan Opera, Teatro Alla Scala, Deutsche Oper Berlin, Vienna State Opera, Bolshoi Theatre, Teatro Real in Madrid, an der Bayerischen Staatsoper, Arena di Verona, Mariinski-Theater in St. Petersburg und bei den Salzburger Festspielen. Mehrfach arbeitete sie mit dem Chicago Symphony Orchestra zusammen, z. B. als Brangäne unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim in Wagners „Tristan und Isolde“ und unter Zubin Mehta als Didon in Berlioz‘ „Les Troyens“. Sie war als Ortrud in „Lohengrin“ unter Valery Gergiev neben Anna Netrebko zu sehen.

    Mit „Salome“ gelang ihr im Februar 2007 ein Sensationserfolg an der Mailänder Scala, dem ein ebensolcher als „Fidelio“ an der Staatsoper in Wien folgte. Nach erfolgreichen Produktionen, wie „Salome“ am Royal Opera House London, debütierte sie 2008 spektakulär als „Médée“ von Cherubini am La Monnaie in Brüssel. Ihre „Lady Macbeth“/Verdi zur Eröffnung der Saison 2008/09 an der Bayerischen Staatsoper München wurden von Publikum und Feuilleton euphorisch aufgenommen.

    Nadja Michaels Schritt in das Belcanto-Repertoire als Medea in „Medea“ in Corinto von G.S. Mayr an der Bayerischen Staatsoper München gerieten zum Triumph. Ende 2010 sang sie mit großem Erfolg die „Lady Macbeth“/Verdi neben Thomas Hampson an der Lyric Opera Chicago, sowie an der New Yorker Metropolitan Opera. 2011 debütierte die Sängerin unter Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden Berlin als Marie in „Wozzeck“/Berg. Die erste moderne Partie Montezuma/Rihm („Die Eroberung von Mexico“) am Teatro Real Madrid Herbst 2013 unter Alejo Perez eröffnete neue Räume und geriet zum Triumph. Es folgen viele weitere weltweilte Engagements an der Metropolitan Opera New York, San Francisco Opera, am New Opera House in Tokio, Teatro Wielki Warszawa und am Teatro Colon in Buenos Aires. Im Bolshoi Theater sang sie 2016 die Titelrolle der „Katerina Ismailova“ unter Tugan Sokhiev und wurde dafür als beste Sängerin des Jahres in Russland nominiert. Ende 2016 war sie in der Oper „Fosca“ von Carlos Gomes am Theatro Municipal de São Paulo zu sehen. Ausgezeichnete Kritiken für die Darstellung der Unsterblichen Emilia Marty erhielt sie in „Die Sache Makropulos”, die an der Münchner Staatsoper sowie an der San Francisco Opera aufgeführt wurde. Im Mariinsky Theatre in St. Petersburg wird sie demnächst als Elektra und Isolde debütieren.

    Nadja Michael wurde mit vielen Preisen für ihre verschiedensten Opernrollen und ihre künstlerischen Leistungen ausgezeichnet.

  • Alexandra Kamp BRÜNHILD, Gertrude Nachtigall-Bellhof

    Alexandra Kamp  
    Alexandra Kamp
    Foto: Jan-David Fuhrmann

    Alexandra Kamp gewann bereits im Alter von elf Jahren einen nationalen Vorlese-Wettbewerb. Nach dem Abitur studierte sie Schauspiel in Paris am „Les Cours Florent“ und bei Stella Adler in New York.

    Sie spricht 4 Sprachen fließend und gab ihr Kinodebüt 1998 in dem französischen Arthouse-Kinofilm „Riches, Belles et Cruelles“ mit Claudia Cardinale in der Hauptrolle. Es folgten weitere internationale Filme, in denen sie mit Leslie Nielsen, Steven Seagal, Anouk Aimee, Marisa Berensson, Rosel Zech, Kai Wiesinger und Benjamin Sadler vor der Kamera stand.

    Hape Kerkeling erkannte das komische Talent der Schauspielerin und engagierte sie als weibliche Hauptrolle für den Kinoerfolg: „Isch kandidiere". Neben ihren Film- und Theaterprojekten hat sie eine große Vorliebe für Literatur. Sie verlieh der, bei der Deutschen Grammophon erschienenen, Hörbuch-Version von Henry Millers „Sexus“ ihre Stimme und nahm damit erfolgreich beim Internationalen Literaturfestival in Berlin und beim Internationalen Theaterfestival in Bielefeld teil.

    Seit 2013 spielt sie regelmäßig in Stücken der renommierten Hamburger Kammerspiele. 2014 war sie in der Rolle der Adelheid in „Götz von Berlichingen“ zu sehen unter der Regie von Michael Bogdanov, dem langjährigen Intendanten des Hamburger Schauspielhauses. Von der Arbeit mit ihr sehr angetan, engagierte er Alexandra Kamp derzeit erneut für die Rolle der Dulcinea in seinem Theaterstück „Don Quijote“ in Hamburg.

    Bereits 2016 spielte sie zusammen mit Uwe Ochsenknecht in dem von der Presse und den Zuschauern gefeierten Theaterstück „GOLD. Der Film der Nibelungen" von Albert Ostermaier bei den Nibelungen-Festspielen.

     

  • Dennenesch Zoudé GRÄFIN FALKE, Kriemhild

    Dennenesch Zoudé  
    Dennenesch Zoudé
    Foto: Meike Kenn

    Dennenesch Zoudé ist gebürtige Äthiopierin und lebt seit ihrem zweiten Lebensjahr in Deutschland. Bekannt wird sie als Deutschlands erste dunkelhäutige TV-Kommissarin Carol Reeding im „Polizeiruf 110“. Seitdem schlüpft die beliebte und erfolgreiche Schauspielerin immer wieder in die unterschiedlichsten Rollen. Ganz besondere Beachtung findet dabei die ARD Produktion „Meine Mutter Tanzend“.
    Das ZDF schickt die vielseitige Berlinerin als Moderatorin nach Washington zur Amtseinführung Barak Obamas. Obwohl das eine spannende, neue Aufgabe war, bleibt sie der Schauspielerei treu.

    2010 spielt Dennenesch Zoudé die Hauptrolle in der deutsch/ amerikanischen Produktion „Vergiss nie, dass ich dich liebe“. Der Film wird auf dem Emdener Filmfest uraufgeführt und für den renommierten Bernhard Wicki Preis nominiert.
    2011 erzielt das ZDF mit dem in Deutschland und Kenia gedrehten TV-Drama „Familiengeheimnisse“, wiederum mit Dennenesch Zoudé in der Hauptrolle, eine sensationelle Quote.
    2012 wird der Sachbuch- Bestseller „Alle Macht den Kindern“ mit ihr in Kapstadt verfilmt.
    2013 verkörpert Dennenesch Zoudé im Historiendrama „Götz von Berlichingen“ für die Teamworx Produktion die Rolle der Saleema.

    Privat engagiert sie sich in der Stiftung Fairchance, einer Bildungseinrichtung für Kinder mit Migrationshintergrund und als Botschafterin des SOS Kinderdorf e.V. national und international.

    2016 übernahm Sie die Rolle der „Nathalie Aurun / Brünhild, die Jüngere“ in dem von Nuran David Calis inszenierten Stück „GOLD. Der Film der Nibelungen“ bei den Nibelungen-Festspielen in Worms.

  • Ismail Deniz PRINZ IGOR BOPOHA, Reisender

    Ismail Deniz  
    Ismail Deniz
    Foto: Emanuela Danielewicz

    Ismail Deniz arbeitete als Schauspieler unter anderem in Deutschland, Österreich, Griechenland, Türkei und Südkorea im Theater sowie für Kinoproduktionen. Sein Schauspielstudium absolvierte er von 2002 bis 2006 an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Danach wurde er ans Wiener Volkstheater engagiert, wo er in „Die Räuber“ und „Macbeth“ spielte. Weitere Projekte folgten unter anderem an den Münchener Kammerspielen, am Schauspiel Essen, Theater Bonn, Schauspielhaus Bochum, Theater Koblenz. Während seiner Studienzeit und zwischen den Theaterengagements wirkte Ismail Deniz in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit wie „Kammerflimmern“, „Unter Verdacht“, „Ironman – Vom Junkie zum Spitzensportler“, „Armee der Stille“ und „Homies“.
    Nach einem Umzug nach Berlin spielte Ismail Deniz am Hebbel-Theater und am neu gegründeten Ballhaus Naunynstraße. Mit seinen Produktionen tourte er quer durch Europa. Bei den Festspielen Athen wirkte Ismail Deniz in der Produktion „Der gefesselte Prometheus“ mit. Weiterhin zeichnen seine berufliche Laufbahn Engagements in internationalen Kinofilmproduktionen wie „Prisoners of War“ aus.
    Seine erste Regiearbeit führte Ismail Deniz für die Landesbühne Dinslaken. „Warten, dass das Leben beginnt“ erhielt sehr positive Resonanzen und wurde vom Goethe Institut in die Türkei eingeladen.
    In der Produktion „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ (Regie: Nuran David Calis) stand er im vergangenen Jahr am Residenztheater München auf der Bühne ebenso in der Uraufführung von „Urban Prayers Ruhr“ bei der Ruhrtriennale. 2017 ist er am Deutschen Theater in Berlin in „Kuffar-Die Gottesleugner“ ebenfalls in einer Inszenierung von Nuran David Calis zu sehen. 

    Bei den Nibelungen-Festspielen war Ismail Deniz bereits 2016 engagiert, als Mohamad Söder (Siegfried) in der Uraufführung von „GOLD. Der Film der Nibelungen“ (Regie: Nuran David Calis).

  • Sascha Göpel WOTAN, Leutnant v. Habicht

    Sascha Göpel  
    Sascha Göpel
    Foto: Bernward Bertram

    Sascha Göpel wurde 1979 in Essen geboren. Er studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. 2003 spielte er im Kinofilm „Das Wunder von Bern“ in der Regie von Sönke Wortmann die Rolle des Fußballspielers Helmut Rahn und wurde einem Millionenpublikum bekannt. Fortan war er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen engagiert, wie im „Tatort“, „Verrückt nach Clara“ oder jüngst in „Drei Väter sind besser als keiner“. Nach seiner Ausbildung stand Sascha Göpel unter anderem am Staatstheater Hannover, Thalia Theater Hamburg und Schauspiel Essen auf der Bühne. Von 2009/10 bis zur Spielzeit 2015/16 war Sascha Göpel festes Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden. Dort spielte er unter anderem in Inszenierungen von Stefan Bachmann, René Pollesch und Sebastian Baumgarten. Mit Nuran David Calis verbindet Sascha Göpel eine langjährige Zusammenarbeit. So übernahm er am Staatsschauspiel Dresden seit 2009 immer wieder Rollen in Inszenierungen von Calis wie „Peer Gynt“, „Endstation Sehnsucht“ und „Die Jüdin von Toledo“. 

    2016 war Sascha Göpel bereits in der Rolle des „Hagen" bei den Nibelungen-Festspielen zu sehen. 

  • Oscar Ortega Sánchez ENVER SAHIN, Polizeichef

    Oscar Ortega Sánchez  
    Oscar Ortega Sánchez
    Foto: Mirjam Knierim

    Oscar Ortega Sánchez wird 1962 im hessischen Lampertheim geboren, nach einem Abstecher an der Folkwangschule in Essen spielt er als Statist am Thalia Theater und wird dabei vom Intendanten Jürgen Flimm entdeckt. Flimm besetzt ihn fortan in seinen Inszenierungen und Oscar Ortega Sánchez ist bis 1995 sieben Jahre als festes Ensemblemitglied an der renommierten Hamburger Bühne in zahlreichen Inszenierungen zu sehen. Er arbeitet mit Regisseuren wie Ruth Berghaus, Werner Schroeter, Thomas Langhoff, Jérome Savary, Katharina Thalbach, Michael Heicks, Daniel Karasek.

    Seinen Durchbruch auf der Kinoleinwand hat er 1994 in Lars Beckers Thriller „Bunte Hunde“. 1997 übernimmt er gleich drei Kinorollen: Neben einer Hauptrolle in „Back in Trouble“ (Regie: Andy Bausch) ist er in Hans-Christian Schmids preisgekröntem Film „23“ sowie in Fatih Akins gefeiertem Regiedebüt „Kurz und schmerzlos“ zu sehen. 1999 wird er für seine Rolle in „36 Stunden Angst“ (Regie: Jörg Grünler) für den Deutschen Fernsehpreis und 2000 dann für seine Rolle als argentinischer Starkicker „Dios“ in Tomy Wigands Kultkomödie „Fußball ist unser Leben“ für den Deutschen Filmpreis nominiert.

    In den darauffolgenden Jahren darf er in weiteren Kinofilmen immer wieder sein ausgeprägt komödiantisches und fieses Talent zeigen, u. a. in „Emil und die Detektive“ (Regie: Franziska Buch), „Auf Herz und Nieren“ (Regie: Thomas Jahn), „Ganz nah bei dir“ (Regie: Almut Getto), „Mord ist mein Geschäft, Liebling“ (Regie: Sebastian Niemann). Parallel zieht es ihn immer mal wieder auf die Theaterbühne: Von 2003 bis 2007 sowie 2010 übernimmt er Gastrollen an den Hamburger Kammerspielen, zuletzt in „Über Wasser, nach China“ in der Regie von Peter Lichtefeld. 2014 steht er auf der Bühne am Theater am Kurfürstendamm in „Schlechter Rat“ unter der Regie von Nicolai Sykosch.

    Im Fernsehen übernimmt er Episodenrollen in diversen deutschen Krimiformaten, u. a. mehrfach in Lars Beckers „Nachtschicht“ sowie in „Alarm für Cobra 11“, „Tatort“, „Rosa Roth“, „Morden im Norden“ und „Küstenwache“.

    2012 ist er in Til Schweigers Kinohitfortsetzung „Kokowääh 2“ zu sehen und spielt 2013 in gleich drei Kinofilmen mit. „The Cut“ (Regie: Fatih Akin), „Desaster“ (Regie: Justus von Dohnány) und in „Saphirblau“ (Regie: Felix Fuchssteiner). Dem breiten Publikum ist er seit 2008 durch seine Rolle Mustafa Tombul an der Seite von Erol Sander in der ARD/Degeto Krimireihe „Mordkommission Istanbul“ bekannt.

MUSIK

Tenor/Kanun:  Bassem Alkhouri
Tuba:  Matthew Bookert
Percussion:  Michael Fischer
Horn:  Leo Gmelch
Geike/Kabak: Kemane Güldeste Mamac
Bassklarinette/Duduk: Milian Vogel
Viola:  Miguel Ercolino
Kontrabass: Rebecca Mauch 


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Nibelungenfestspiele gGmbH der Stadt Worms

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