Nadja Michael

WALKÜRE, Halide Vogel

Nadja Michael zählt zu den bekanntesten Opernsängerinnen weltweit. Aufgewachsen in der Nähe von Leipzig, studierte sie Gesang in Stuttgart und an der Universität in Bloomington/Indiana, USA. Die Sängerin gastiert regelmäßig unter den renommiertesten Dirigenten an den großen Opernhäusern in aller Welt wie am Royal Opera House, Metropolitan Opera, Teatro Alla Scala, Deutsche Oper Berlin, Vienna State Opera, Bolshoi Theatre, Teatro Real in Madrid, an der Bayerischen Staatsoper, Arena di Verona, Mariinski-Theater in St. Petersburg und bei den Salzburger Festspielen. Mehrfach arbeitete sie mit dem Chicago Symphony Orchestra zusammen, z. B. als Brangäne unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim in Wagners „Tristan und Isolde“ und unter Zubin Mehta als Didon in Berlioz‘ „Les Troyens“. Sie war als Ortrud in „Lohengrin“ unter Valery Gergiev neben Anna Netrebko zu sehen. Mit „Salome“ gelang ihr im Februar 2007 ein Sensationserfolg an der Mailänder Scala, dem ein ebensolcher als „Fidelio“ an der Staatsoper in Wien folgte. Nach erfolgreichen Produktionen, wie „Salome“ am Royal Opera House London, debütierte sie 2008 spektakulär als „Médée“ von Cherubini am La Monnaie in Brüssel. Ihre „Lady Macbeth“/Verdi zur Eröffnung der Saison 2008/09 an der Bayerischen Staatsoper München wurden von Publikum und Feuilleton euphorisch aufgenommen. Nadja Michaels Schritt in das Belcanto-Repertoire als Medea in „Medea“ in Corinto von G.S. Mayr an der Bayerischen Staatsoper München gerieten zum Triumph. Ende 2010 sang sie mit großem Erfolg die „Lady Macbeth“/Verdi neben Thomas Hampson an der Lyric Opera Chicago, sowie an der New Yorker Metropolitan Opera. 2011 debütierte die Sängerin unter Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden Berlin als Marie in „Wozzeck“/Berg. Die erste moderne Partie Montezuma/Rihm („Die Eroberung von Mexico“) am Teatro Real Madrid Herbst 2013 unter Alejo Perez eröffnete neue Räume und geriet zum Triumph. Es folgen viele weitere weltweilte Engagements an der Metropolitan Opera New York, San Francisco Opera, am New Opera House in Tokio, Teatro Wielki Warszawa und am Teatro Colon in Buenos Aires. Im Bolshoi Theater sang sie 2016 die Titelrolle der „Katerina Ismailova“ unter Tugan Sokhiev und wurde dafür als beste Sängerin des Jahres in Russland nominiert. Ende 2016 war sie in der Oper „Fosca“ von Carlos Gomes am Theatro Municipal de São Paulo zu sehen. Ausgezeichnete Kritiken für die Darstellung der Unsterblichen Emilia Marty erhielt sie in „Die Sache Makropulos”, die an der Münchner Staatsoper sowie an der San Francisco Opera aufgeführt wurde. Im Mariinsky Theatre in St. Petersburg wird sie demnächst als Elektra und Isolde debütieren. Nadja Michael wurde mit vielen Preisen für ihre verschiedensten Opernrollen und ihre künstlerischen Leistungen ausgezeichnet.

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