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Autorenwettbewerb - Jury

Namhafte Jury beim Autorenwettbewerb der Nibelungen-Festspiele

Über die Auswahl der Bewerbungen entscheidet eine Jury. Sie entscheidet ebenso über die Zuerkennung des Hauptpreises. Die Jury trifft ihre Entscheidungen mehrheitlich und unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Bewerber erhalten zum 16. Mai 2017 von der Entscheidung Kenntnis.

Die Jury setzt sich zusammen aus fünf Personen:
1. Schirmherr: Autor Albert Ostermaier
2. Lektorin: Bettina Walther, S. Fischer Theater Verlag
3. Regisseur: Burkhard C. Kosminski
4. Theaterkritiker: Jürgen Berger
5. Dramaturg: Thomas Laue



Albert Ostermaier Bühnenautor der Inszenierung 2017 und Schirmherr des Autorenwettbewerbs 2017
Albert Ostermaier Bühnenautor der Inszenierung 2017 und Schirmherr des Autorenwettbewerbs 2017
Foto: Martin Lengemann
 

Jury Autorenwettbewerb

Albert Ostermaier (Schirmherr)

Albert Ostermaier ist 1967 in München geboren, wo er heute als freier Schriftsteller lebt. 1995 erschien sein erster Gedichtband „Herz Vers Sagen", der mit dem Lyrikpreis des PEN Liechtenstein ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr fand die Uraufführung seines ersten Stückes „Zwischen zwei Feuern - Tollertopographie" im Marstall des Bayerischen Staatsschauspiels statt. Seither gilt Ostermaier als einer der wichtigsten Gegenwartsdramatiker. Es folgten Uraufführungen seiner Stücke am Nationaltheater Mannheim, am Schauspiel Hannover, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Bayerischen Staatsschauspiel und am Wiener Burgtheater. Seine Theaterstücke werden von vielen namhaften Regisseuren inszeniert, u. a. von Andrea Breth, Lars Ole Walburg und Martin Kušej. Im Jahr 2015 wurde „Gemetzel“ bei den Nibelungen-Festspielen in Worms uraufgeführt und als Koproduktion der Ruhrfestspiele mit dem Theater Oberhausen „Mois non plus“, ein Stück über Serge Gainsbourg. Im Juli 2016 wurden die Nibelungen-Festspiele mit dem Stück „Gold. Der Film der Nibelungen“ unter der Regie von Nuran David Calis eröffnet. 2017 wird das neue Stück „GLUT. Siegfried von Arabien“ von Albert Ostermaier bei den Nibelungen-Festspielen gespielt. Nach „Gemetzel“ und „GOLD“ vervollständigt Ostermaier damit seine Trilogie für die Festspiele.
Neben seinen zahlreichen Lyrik-Bänden und Theaterstücken schrieb er 2008 seinen ersten Roman „Zephyr“ , 2011 „Schwarze Sonne scheine“, der auch als Hörbuch erschien und mit dem Preis der Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde, 2013 den Roman „Seine Zeit zu sterben“ und im April 2015 ist der neueste Roman „Lenz im Libanon“ erschienen. In 2014 wurden bei Suhrkamp zwei neue Lyrikbände publiziert, „Flügelwechsel“ Fußball-Oden und Gedichte sowie „Ausser mir“.
Albert Ostermaier wurde mit namhaften Preisen und Auszeichnungen geehrt, unter anderem dem Kleist-Preis, dem Bertolt-Brecht-Preis und in 2011 mit dem „Welt"-Literaturpreis für sein literarisches Gesamtwerk. In 2015 wurde er als Mitglied in die Bayerische Akademie der Schönen Künste aufgenommen. Er ist zudem Torwart der deutschen Autorennationalmannschaft und Kurator bei der DFB-Kulturstiftung. Albert Ostermaier hat verschiedene Gastprofessuren und Poetikdozenturen übernommen, im April 2016 hat er an der Washington University in St. Louis unterrichtet. Als Künstlerischer Leiter verschiedener Festivals hat Albert Ostermaier großes Ansehen erlangt. 

Jürgen Berger

Jürgen Berger schloss sein Studium der Germanistik und Politologie in Heidelberg ab. Er arbeitet als freier Theater- und Literaturkritiker für die Süddeutsche Zeitung, Theater heute und die TAZ. An der Universität Mannheim unterrichtet er Theaterkritik, seit 2003 ist er Juror in Auswahlgremien wie dem Mülheimer Dramatikerpreis und Berliner Theatertreffen.

Burkhard C. Kosminski

Burkhard C. Kosminski studierte Regie und Schauspiel am Lee Strasberg-Theater-Institut und am William-Esper-Studio in New York. Bis 2006 war er leitender Regisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus, seitdem war er Schauspieldirektor am Nationaltheater Mannheim und ist dort seit März 2013 Schauspielintendant und Betriebsleiter. Außerdem hat er seit 2006 die künstlerische Leitung der Schillertage am Nationaltheater inne.
Er arbeitete u. a. an der Schaubühne Berlin, dem Schauspiel Frankfurt und dem Staatsschauspiel Dresden sowie an der Deutschen Oper am Rhein, an der er im Frühjahr 2013 seine erste Oper, Richard Wagners Tannhäuser, inszenierte. Für die Uraufführung von "Das Fest" von Thomas Vinterberg erhielt er den Preis für die beste Inszenierung beim NRW-Theatertreffen. Für seine Inszenierungen "Das Fest", "Gespräche mit Astronauten" und "Eine Familie" (August: Osage County) wurde er für das Berliner Theatertreffen nominiert.
Zusammen mit Matthias Lilienthal kuratierte er das Festival "Theater der Welt", das vom 23. Mai bis 8. Juni 2014 in Mannheim stattfand.
www.kosminski.eu

Thomas Laue

Thomas Laue, geboren 1971, studierte Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften und Philosophie an der Universität Köln, was er 1998 mit Magister Artium abschloss. Von 1993 bis 1996 war er Regieassistent am Staatstheater Kassel, wo er 1998/99 auch als Dramaturg engagiert war. Anschließend arbeitete er als freier Dramaturg unter anderem am Schauspiel Bonn und am Theater Neumarkt in Zürich sowie als freier Verlagslektor in Köln. Von 2000 bis 2005 war er Dramaturg am Schauspiel Hannover, von 2005 bis 2010 Chefdramaturg am Schauspiel Essen und von 2010 bis 2013 Chefdramaturg am Schauspielhaus Bochum. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er Dramaturg am Schauspiel Köln, seit 2014 als Chefdramaturg.
Er arbeitete kontinuierlich unter anderem mit den Regisseuren Sebastian Nübling (mit dessen Produktion „Wilde oder der Mann mit den traurigen Augen“ von Händl Klaus er 2004 zum Berliner Theatertreffen eingeladen war), Roger Vontobel, Stefan Bachmann, Nuran David Calis, Rafael Sanchez, Fadhel Jaibi, Anselm Weber und David Bösch. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die Begleitung von Autoren und Ur- und Erstaufführungen, sowie die Entwicklung von Projekten. Mehrere seiner Produktionen wurden zu den Mülheimer Theatertagen für neue Dramatik sowie zu den Autorentheatertagen nach Hamburg und Berlin eingeladen. Für das mit Nuran David Calis entwickelte Projekt „Homestories – Geschichten aus der Heimat“ erhielt er 2011 den Bundespreis Soziale Stadt.
2008-2010 war er außerdem im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 künstlerischer Berater der Kulturhauptstadtdirektorin Asli Sevindim und Mitglied der künstlerischen Leitung des Interkultur-Festivals MELEZ der Kulturhauptstadt.
Er ist Mitbegründer der Zukunftsakademie NRW des Landes Nordrhein Westfalen und seit 2013 Mitglied in deren Beirat.
2014 war er einer der Gründer des Kunst- und Kulturfestes „Birlikte“ in Köln, das anlässlich des 10. Jahrestages des NSU-Nagelbombenanschlages in der Kölner Keupstraße als interkulturelles Festival mit bundesweiter Beteiligung und Aufmerksamkeit ins Leben gerufen wurde und seitdem jährlich wiederholt und weiterentwickelt wurde. Das „Birlikte“-Bündnis wurde hierfür mit dem Kölner Kulturpreis 2015 ausgezeichnet.
Seit 2006 arbeitet er regelmäßig als Lehrbeauftragter für Dramaturgie unter anderem an der Folkwang Universität der Künste in Essen und Bochum, der Ruhruniversität Bochum, der Universität zu Köln und der Alanus-Hochschule bei Bonn.
Außerdem ist er regelmäßig als Veranstaltungs- und Tagungsmoderator tätig, unter anderem für die Stadt Köln und die Stiftung Mercator, für die er in einer Veranstaltungsreihe gemeinsam mit Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung, regelmäßig Gäste aus Kultur, Bildung und Politik zu Themen der kulturellen Bildung befragt.
Seit 2016 arbeitet er auch als Dramaturg bei den Nibelungen-Festspielen. 

Bettina Walther

Bettina Walther, Lektorin und Stellvertretende Verlagsleiterin bei S. Fischer Theater & Medien in Frankfurt.
Studium der Germanistik und Geschichte in Frankfurt und Freiburg. Gleichzeitig mehrjährige Mitarbeiterin im Hunzinger Bühnenverlag mit anschließendem Volontariat, danach Dramaturgieassistentin am Staatstheater Mainz. Seit 2003 beim S. Fischer Verlag in Frankfurt.

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