Nibelungen-Festspiele 2017
Nibelungen-Festspiele 2017
1

"GOLD. Der Film der Nibelungen"

Inszenierung 15. bis 31. Juli 2016 vor dem Wormser Kaiserdom

Uraufführung des Theaterstückes „GOLD. Der Film der Nibelungen“ von Albert Ostermaier in der Regie von Nuran David Calis

Die Nibelungen-Festspiele finden vom 15. bis zum 31. Juli 2016 das zweite Mal unter der Intendanz von Nico Hofmann statt. Auf der imposanten Freiluftbühne vor dem Wormser Dom erzählt der Autor Albert Ostermaier in der Theater-Uraufführung „GOLD. Der Film der Nibelungen“ von einem Dreh vor dem Dom, bei dem der
berühmte Königinnenstreit der Nibelungensage nicht nur vor der Kamera zu eskalieren droht, sondern auch hinter den Kulissen. Inszeniert wird die Komödie „GOLD“ von Regisseur Nuran David Calis, der unter anderem für das ZDF Georg Büchners „Woyzeck“ und Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ verfilmte.

Intendant

  • Nico Hofmann Intendant

    Nico Hofmann  
    Nico Hofmann

    Intendant der Nibelungen-Festspiele seit 2015
    Co-CEO UFA GmbH, Produzent

    Nico Hofmann, 1959 als Sohn zweier Journalisten in Heidelberg geboren, steht als Produzent und Regisseur für Filme, die außergewöhnliche Geschichten auf einem hohen handwerklichen Niveau erzählen. Hofmann volontierte nach dem Abitur beim Mannheimer Morgen und studierte anschließend an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Sein Abschlussfilm „Land der Väter, Land der Söhne“ (1987) erhielt den Bayerischen Filmpreis sowie den Preis der internationalen Filmkritik FIPRESCI. 1998 beendete er seine erfolgreiche Karriere als Regisseur und gründete gemeinsam mit Wolf Bauer die Produktionsfirma teamWorx (heute UFA FICTION). Das Unternehmen entwickelte sich rasch zu einem der wichtigsten Player der deutschen Filmbranche. Event-Produktionen wie DER TUNNEL, DIE FLUCHT, STAUFFENBERG und MOGADISCHU machten teamWorx zum europaweiten Marktführer im Bereich Event-Fernsehen. HOMEVIDEO, der erste Film über das Thema Cybermobbing unter Jugendlichen, war das meistprämierte Fernsehspiel 2011, große Quotenerfolge feierte Uwe Tellkamp-Verfilmung DER TURM. Der mit 14 Millionen Euro aufwendig produzierte Event-Dreiteiler UNSERE MÜTTER, UNSERE VÄTER löste international eine generationenübergreifende Debatte aus und ist mit Verkäufen in über 100 Länder eine der meistverkauften deutschen Produktionen aller Zeiten. Darüber hinaus wurde UNSERE MÜTTER, UNSERE VÄTER mit zahlreichen nationalen wie internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter 2014 mit dem International Emmy Award in der Kategorie „TV Movie/Miniseries“.
    Im Zuge der Umstrukturierung der UFA und im Sinne einer engeren Zusammenarbeit gingen 2013 die drei Firmen teamWorx, UFA Fernsehproduktion und Phoenix Film in einer Firma, der UFA FICTION, auf. Bis 2016 hatte Nico Hofmann den Vorsitz der Geschäftsführung inne, die er gemeinsam mit Joachim Kosack und Markus Brunnemann bildete. Mit UFA FICTION knüpfte Nico Hofmann nahtlos an die Erfolge von teamWorx an. BORNHOLMER STRASSE, der Beitrag zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls, erreichte mit mehr als 7 Millionen Zuschauern eine großartige Quote und wurde unter anderem mit dem BAMBI als „TV-Ereignis des Jahres“ ausgezeichnet. Die Neuadaption von Bruno Apitz‘ Roman NACKT UNTER WÖLFEN erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Fernsehpreis 2016 als „Bester Fernsehfilm“, die 8-teilige Eventserie DEUTSCHLAND 83 feierte auf der Berlinale 2015 ihre Weltpremiere und wurde als erste deutschsprachige Dramaserie erfolgreich im US-Fernsehen ausgestrahlt. DEUTSCHLAND 83 begeisterte Publikum und Kritiker gleichermaßen, wurde mehrfach national und international ausgezeichnet und bereits in über 20 Länder verkauft. Die auf Hape Kerkelings Bestseller basierende Kino-Produktion ICH BIN DANN MAL WEG feierte am 24. Dezember 2015 Premiere und begeisterte seither fast zwei Millionen Zuschauer. Die jüngst ausgestrahlte historische Miniserie KU’DAMM 56 erzielte Topquoten und wurde als eine von nur 12 internationalen High End-Produktionen im Rahmen der MIPDrama Screenings in Cannes präsentiert. Die aktuell produzierte Agenten-Serie BERLIN ’74 – THE SAME SKY konnte bereits erfolgreich nach Skandinavien verkauft werden. Zu Hofmanns aktuellen Produktionen gehören die 6-teilige historische Event-Serie CHARITÉ sowie LANDGERICHT nach dem preisgekrönten Roman von Ursula Krechel. In Vorbereitung befindet sich derzeit unter anderem die Verfilmung von Frank Schätzings Thriller BREAKING NEWS. In Entwicklung befinden sich die Qualitätsserie DAS JOSHUA-PROFIL, basierend auf Sebastian Fitzeks Thriller, sowie die Kinoadaption von Hape Kerkelings Autobiographie DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT.
    Seit dem 1. September 2015 ist Nico Hofmann neben Wolf Bauer Co-CEO der UFA GmbH, deren Führung er nach einer zweijährigen Übergangsphase im September 2017 alleine übernehmen wird.
    Nico Hofmann wurde für seine Leistungen als Produzent und Regisseur vielfach ausgezeichnet. Für seine besonderen Verdienste im Bereich Fernsehfilm erhielt er 2006 den Hans-Abich-Preis der Akademie der Darstellenden Künste, und für seine künstlerischen Leistungen wurde er zweifach mit dem Bayerischen Fernsehpreis geehrt. Hofmann ist sechsfacher Gewinner des Deutschen Fernsehpreises und dreimaliger Gewinner von BAMBI und Goldene Kamera. 2007 erhielt er den Schillerpreis der Stadt Mannheim sowie den Romy-Preis in der Sparte „Bester Produzent“. Darüber hinaus wurde Hofmann 2009 mit der Landesverdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet und erhielt zusammen mit Wolf Bauer den Video Champion Produzentenpreis 2014 für DER MEDICUS. 2015 wurde er mit dem Steiger-Award in der Kategorie „Film“ ausgezeichnet, auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis 2016 erhielt Nico Hofmann den Ehrenpreis unter anderem für seine besonderen Verdienste um den Filmnachwuchs.
    Neben seiner Tätigkeit als Produzent engagiert sich Nico Hofmann seit vielen Jahren für den Filmnachwuchs. Seit 1995 lehrt er als Professor an der Filmakademie Baden-Württemberg. 1999 rief er gemeinsam mit Bernd Eichinger den Nachwuchspreis FIRST STEPS ins Leben – heute die wichtigste Auszeichnung für junge Filmemacher.

    Bild: UFA FICTION

Regisseur

  • Nuran David Calis Regisseur

    Nuran David Calis  
    Nuran David Calis
    Foto: Costa Belibasakis

    2016 inszeniert Nuran David Calis das Theaterstück „GOLD. Der Film der Nibelungen“ bei den Nibelungen-Festspielen Worms. 

    Nuran David Calis wurde 1976 als Sohn armenisch-jüdischer Einwanderer aus der Türkei in Bielefeld geboren. Er arbeitete als Türsteher, studierte Regie an der Otto-Falckenberg-Schule in München und produzierte Musikclips für HipHop-Bands. Heute ist er als Regisseur, Theater- und Drehbuchautor tätig. Für seine Werke und Inszenierungen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem 2006 mit dem Bayerischer Kunstförderpreis in der Sparte Literatur und 2014 mit dem Stipendium der Kulturakademie Tarabya. 2008 kam sein erster Spielfilm, „Meine Mutter, mein Bruder und ich“, in die Kinos, 2010 verfilmte er für das ZDF Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ und 2012 Georg Büchners „Woyzeck“. 2011 erschien sein erster Roman „Der Mond ist unsere Sonne“ beim S. Fischer Verlag. Zuletzt erregte seine Arbeit „Die Lücke – Ein Stück Keupstraße“ am Schauspiel Köln großes Aufsehen, die er anlässlich des zehnten Jahrestages des Nagelbombenanschlages in der Kölner Keupstraße zusammen mit Anwohnern und Betroffenen entwickelte. Aktuell inszenierte er „Glaubenskämpfer“ am Schauspiel Köln. Nuran David Calis lebt in München.

    Auszeichnungen:
    2003 – Teilnahme an den Autorentheatertagen am Thalia Theater Hamburg mit „Dog eat Dog (Raus aus Baumheide)“
    2005 – Dramatikerstipendium des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft
    2004 – Werkstatttage am Burgtheater Wien mit „Dogland“
    2005/06 – Karl-Skraup-Preis des Volkstheaters Wien in Kooperation mit der BAWAG für „Beste Regie“
    2006 – Nestroypreis in der Kategorie „Bester Nachwuchs“ für die Inszenierung von Friedrich Schillers „Die Räuber“ am Volkstheater in Wien
    2006 – Bayerischer Kunstförderpreis in der Sparte „Literatur“
    2009 – Bensheimer Theaterpreis für die „Beste Ensemble Leistung“ des Düsseldorfer Schauspielhauses für „Frühlings Erwachen! (LIVE FAST - DIE YOUNG)“
    2010 – Nominierung für den Deutschen Fernsehfilmpreis Baden Baden mit seinem auf der Theaterfassung basierenden Fernsehfilm „Frühlings Erwachen!“
    2013 – Teilnahme am 34. Max Ophüls Preis Festival in Saarbrücken mit seinem Fernsehfilm „Woyzeck“. In den Hauptrollen spielen Tom Schilling und Nora von Waldstätten.
    „Woyzeck“ ist außerdem beim World Film Festival Montreal 2013, Sektion „Focus On World Cinema“ eingeladen. (22.08.-02.09.2013)
    2014 – sechsmonatiges Stipendium vom „Auswärtigen Amt Berlin“ für die Kulturakademie Tarabya in Istanbul(Türkei) in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut. Auf der Sommerresidenz des deutschen Botschafters in Tarabya; Istanbul.

Autor, Künstlerischer Leiter Hauptinszenierung

  • Albert Ostermaier Autor, Künstlerischer Leiter Hauptinszenierung

    Albert Ostermaier  
    Albert Ostermaier
    Foto: Martin Lengemann

    Albert Ostermaier ist 1967 in München geboren, wo er heute als freier Schriftsteller lebt. 1995 erschien sein erster Gedichtband „Herz Vers Sagen", der mit dem Lyrikpreis des PEN Liechtenstein ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr fand die Uraufführung seines ersten Stückes „Zwischen zwei Feuern - Tollertopographie" im Marstall des Bayerischen Staatsschauspiels statt. Seither gilt Ostermaier als einer der wichtigsten Gegenwartsdramatiker. Es folgten Uraufführungen seiner Stücke am Nationaltheater Mannheim, am Schauspiel Hannover, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Bayerischen Staatsschauspiel und am Wiener Burgtheater. Seine Theaterstücke werden von vielen namhaften Regisseuren inszeniert, u. a. von Andrea Breth, Lars Ole Walburg und Martin Kušej. Im Jahr 2015 wurde „Gemetzel“ bei den Nibelungen-Festspielen in Worms uraufgeführt und als Koproduktion der Ruhrfestspiele mit dem Theater Oberhausen „Mois non plus“, ein Stück über Serge Gainsbourg. Im Juli 2016 werden die Nibelungen-Festspiele mit dem neuen Stück „Gold. Der Film der Nibelungen“ unter der Regie von Nuran David Calis eröffnet.
    Neben seinen zahlreichen Lyrik-Bänden und Theaterstücken schrieb er 2008 seinen ersten Roman „Zephyr“ , 2011 „Schwarze Sonne scheine“, der auch als Hörbuch erschien und mit dem Preis der Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde, 2013 den Roman „Seine Zeit zu sterben“ und im April 2015 ist der neueste Roman „Lenz im Libanon“ erschienen. In 2014 wurden bei Suhrkamp zwei neue Lyrikbände publiziert, „Flügelwechsel“ Fußball-Oden und Gedichte sowie „Ausser mir“.
    Albert Ostermaier wurde mit namhaften Preisen und Auszeichnungen geehrt, unter anderem dem Kleist-Preis, dem Bertolt-Brecht-Preis und in 2011 mit dem „Welt"-Literaturpreis für sein literarisches Gesamtwerk. In 2015 wurde er als Mitglied in die Bayerische Akademie der Schönen Künste aufgenommen. Er ist zudem Torwart der deutschen Autorennationalmannschaft und Kurator bei der DFB-Kulturstiftung. Albert Ostermaier hat verschiedene Gastprofessuren und Poetikdozenturen übernommen, im April 2016 wird er an der Washington University in St. Louis unterrichten. Als Künstlerischer Leiter verschiedener Festivals hat Albert Ostermaier großes Ansehen erlangt. Zuletzt kuratierte er das forum:autoren beim Literaturfest München im November 2015 mit dem Titel: front:text

    Auszeichnungen:
    2015 Aufnahme in die Bayerische Akademie der Schönen Künste
    2015 „Nominierung Fußballbuch des Jahres „Flügelwechsel“
    2011 „Welt“ Literaturpreis
    2010 Bertolt-Brecht-Preis
    2007 Nominierung für ARD Online Award
    2006 Land der Ideen - 100 Köpfe
    2003 Kleist-Preis
    2001 Writer in Residence New York University
    2000 Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München
    2000 Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes
    1999 Stipendium des Centre régional des Lettres Bordeaux
    1998 Übersetzerpreis des Goethe-Instituts
    1998 Hubert-von-Herkomer Preis der Stadt Landsberg am Lech
    1997 Ernst-Toller-Preis
    1995 Lyrik-Preis des PEN Liechtenstein
    1990 Literaturstipendium der Stadt München

Künstlerischer Leiter Festspielprogramm

  • Thomas Schadt Künstlerischer Leiter Festspielprogramm

    Thomas Schadt  
    Thomas Schadt
    Foto: Holm Wolschendorf

    Thomas Schadt ist der Künstlerische Leiter der Nibelungen-Festspiele und führte im Jahr 2015 außerdem Regie. In 2016 wird er als Künstlerischer Leiter das Festspielprogramm verantworten.

    Thomas Schadt absolvierte nach dem Abitur eine Fotografenausbildung und arbeitete anschließend unter anderem als Theaterfotograf und Regieassistent am Nürnberger Schauspielhaus. Von 1980 bis 1983 studierte er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und etablierte sich als Dokumentarfilmer. 

    1983 gründete er die Produktionsfirma Odyssee-Film und arbeitet seitdem als Dokumentarist, Regisseur, Kameramann und Autor. Seither hat er über 50 Filme realisiert.

    Er erhielt für seine Arbeiten zahlreiche Preise, unter anderem den Adolf-Grimme-Preis 1993 und 1999, den Deutschen Fernsehpreis 1999 sowie den Dokumentarfilmpreis Baden-Württemberg 2005. Neben eigenen Filmarbeiten folgten ab 1991 zahlreiche Lehrtätigkeiten an Filmhochschulen und Universitäten. 2000 wurde er zum Professor im Studienfach Regie/Dokumentarfilm an die Filmakademie Baden-Württemberg berufen und ist seit 2005 deren Direktor und Geschäftsführer. Seit 2011 hat Thomas Schadt drei Theaterstücke inszeniert: „Ich erfand Karl May“ wurde 2011 im Rahmen der Ludwigsburger Schlossfestspiele aufgeführt. An der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg folgten die Stücke „Ruf der Wildnis“ (2011) und „Sexy Sally“ (2013).
    2010 bis 2011 war er auch Direktor und Geschäftsführer der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg.

    Von 2000 bis 2004 war er Jurymitglied des Nachwuchspreises „First Steps“ sowie von 2004 bis 2007 beim Deutschen Fernsehpreis. Seit 2005 ist Schadt Mitglied der Europäischen Filmakademie, der Deutschen Filmakademie und seit 2013 Mitglied der Akademie der Künste (Berlin).



Ensemble

  • Uwe Ochsenknecht Konstantin Trauer, Produzent

    Uwe Ochsenknecht  
    Uwe Ochsenknecht
    Foto: Jim Rakete

    Der Schauspieler und Sänger Uwe Ochsenknecht wurde in Biblis in Hessen geboren und ging in Mannheim zur Schule. Bekannt wurde er durch Wolfgang Petersens Kultfilm „Das Boot“ (1981) und die Dorris-Dörrie-Komödie „Männer“ (1985). Nicht zu vergessen die Hauptrolle des Fälschers Fritz Knobel in der oscarnominierten Satire „Schtonk!“ (1992) von Helmut Dietl, für die Ochsenknecht den Bambi erhielt. Für seine Rolle als Hans Pollak in „Fußball ist unser Leben“ wurden ihm 1999 der Bayerische Filmpreis und im Jahr 2000 der Deutsche Filmpreis zuerkannt. Im Jahr 2001 wurde er zudem für die Nebenrolle des Johann „Hans“ Ferbach in dem Fernsehfilm „Vera Brühne“ mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Darüber hinaus wirkte Ochsenknecht in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen mit. Aktuell spielt er unter anderem an der Seite von Diana Amft in der Fernsehserie „Der Bulle und das Landei“. Seit Beginn der 90er-Jahre ist Uwe Ochsenknecht auch als Sänger der Band „The Screen“ erfolgreich und veröffentlichte bisher mehrere Alben.  

  • Vladimir Burlakov Arsenij Kubik, ein Regisseur

    Vladimir Burlakov  
    Vladimir Burlakov
    Foto: Benno Kraehahn

    Gleich nach seinem Abschluss an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule für Darstellende Kunst in München wurde Vladimir Burlakov in Dominik Grafs IM ANGESICHT DES VERBRECHENS besetzt und erhielt den Deutschen Fernsehpreis (im Schauspielerensemble). Es folgte Torsten C. Fischers Film SCHURKENSTÜCK für den WDR. Im Frühjahr 2011 war er dann im SAT.1-Fernsehfilm MARCO W. - 247 TAGE IM TÜRKISCHEN GEFÄNGNIS zu sehen. Für seine bewegende Darstellung des Marco wurde Burlakov mit dem Nachwuchspreis des BAYERISCHEN FERNSEHPREISES 2011 ausgezeichnet und für weitere Preise nominiert u.a. für den DEUTSCHEN FERNSEHPREIS.
    Im Herbst 2011 wurde der Film "Am Ende muss Glück sein" aus der Reihe KOMMISSARIN LUCAS im ZDF gesendet. Hier spielte er an der Seite von Hannelore Elsner und Elmar Wepper.
    Im Frühjahr 2012 startete Ralf Huettners Film AUSGERECHNET SIBIRIEN neben Joachim Krol spielte er die zweite männlichen Hauptrolle. Zum Ensemble dieses herrlich komischen und anrührenden Filmes gehören auch Katja Riemann und Armin Rohde. Burlakov spielt Artjom, der sich seinen Lebensunterhalt durch eine Dolmetscher-Tätigkeit verdient, obwohl er nach einem Studium in Deutschland ganz andere Pläne hat. Mit Erfolg lief Anfang 2013 im ZDF die sechsteilige TV-Produktion VERBRECHEN nach den Geschichten von Ferdinand von Schirach. Burlakov spielt neben Josef Bierbichler in der Folge GRÜN, Regie führte Hannu Salonen. Im Frühjahr 2012 fanden die Dreharbeiten für die NDR/Arte-Produktion EINE MÖRDERISCHE ENTSCHEIDUNG statt. Der brisante Film erlebte seine Ausstrahlungen bei Arte und in der ARD im August/September 2013. Die Spielfilm-Dokumentation erzählt über die Ereignisse am 4. September 2009 im afghanischen Kunduz, wo bei einem Bombenangriff der den Taliban galt, 100 Zivilisten ums Leben kamen. Burlakov spielt mit Ludwig Trepte, Matthias Brandt und Matthias Koeberlin. Regie führt Raymond Ley.
    Im "ZDF-Taunus-Krimi" SCHNEEWITTCHEN MUSS STERBEN spielte er einen aus der Haft entlassenen, dessen Tat nie wirklich bewiesen wurde und der in das Dorf zurückkehrt, das ihn mit großem Argwohn begegnet. Dann passiert ein neuerlicher Todesfall und wieder gerät er in Verdacht.
    Burlakov gehörte 2013 zum jeweiligen Hauptbesetzung in ganz unterschiedlichen Fernsehproduktionen, so z.B. im SCHIMANSKI - LOVERBOY, dem Doku-Drama BREHMS TIERLEBEN als Alfred Brehm, in den beiden Oliver-Berben-Produktionen DER WAGNER CLAN und DIE HEBAMME, hier spielt er einen herrlich an Kaspar Hauser erinnernden Outlaw (neuerlich unter Regie von Hannu Salonen), in der WILSBERG-Folge - "Essen auf Rädern" einen Kleinkriminellen, der immer wenn es dramatisch wird, in Ohnmacht fällt. Die Filme erlebten ihre erfolgreiche Ausstrahlung.
    NACHTHELLE ein Psycho-Thriller der in einem Dorf spielt, welches dem Tagebau weichen muss, hatte auf dem Münchner Filmfest 2014 Premiere und ist begehrter Beitrag auf einer Reihe von Filmfestivals.
    Für die Fernsehfilme ZWISCHEN DEN WELTEN, DAS GOLDENE UFER, NELE IN BERLIN und DEUTSCHLAND 83 stand er 2014 vor der Kamera und spielte 2015 in Marco Kreuzpaintners Kinofilm STADTLANDLIEBE und in MACHO MAN. Er gehört zum Cast von AUF KURZE DISTANZ, der neuen Regiearbeit von Philipp Kadelbach (WDR/UFA Fiction) und war unlängst im Ludwigshafener TATORT auf dem Bildschirm zu sehen. Unter Regie von Züli Aladag gehörte er zum Ermittlerteam im Film DIE OPFER: VERGESST MICH NICHT aus der Reihe MITTEN IN DEUTSCHLAND: NSU.
    Abgedreht sind mit Burlakov in Hauptrollen die Kinoproduktion DIE GESCHWISTER (Regie: Jan Krüger) und die internationale Koproduktion IRON SKY - THE COMING RACE, die Weiterführung des erfolgreichen ersten IRON SKY Filmes
     

  • Josef Ostendorf Drehbuchautor Charlie P. Weide

    Josef Ostendorf  
    Josef Ostendorf
    Foto: Bernward Bertram

    Geboren 1956 in Cloppenburg. Schauspielstudium an der Schauspielschule Bochum. Nach seiner Ausbildung spielt er an den Bühnen in Moers, Wuppertal und Basel, wo u. a. seine langjährige Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler beginnt. 1993 wechselt er ans Schauspielhaus Hamburg, zu dessen Ensemble er bis zum Jahr 2000 gehört. Es folgen Engagements am Züricher Schauspielhaus, Volksbühne Berlin und am Thalia-Theater Hamburg. Außerdem gastiert er am Schauspiel Köln, am Schauspiel Frankfurt, bei den Salzburger Festspielen und den Wiener Festwochen. Neben seiner Arbeit am Theater ist er regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.

    Seit der Spielzeit 2013/14 gehört Josef Ostendorf wieder zum Ensemble am Schauspielhaus Hamburg. In der Spielzeit 2015/16 ist er unter anderem in Karin Beiers Inszenierung „Schiff der Träume“ nach Fellini zu sehen.

    Josef Ostendorf stand bereits von 2002 bis 2005 in den Inszenierungen von Dieter Wedel und Karin Beier bei den Nibelungen-Festspielen auf der Bühne.
     

  • Dominic Raacke Peter Scheumer, Society Reporter

    Dominic Raacke  
    Dominic Raacke
    Foto: Bernward Bertra,

    Dominic Raacke wurde in Hanau am Main geboren. Er entstammt einer Künstlerfamilie. Schon als Kind drehte Raacke Super-8 Filme, machte Hörspiele und war Mitbegründer der Theatergruppe an seiner Schule. Mit 19 verließ er die hessische Provinz und ging nach New York, wo er Schauspiel am Lee Strasberg Theatre Institute studierte. Vier Jahre später kam er zurück und bekam seine erste Rolle in der historischen Serie „Rote Erde“. Es folgten zahlreiche Auftritte in Film- und Fernsehproduktionen. 14 Jahre war Raacke Kommissar Till Ritter im Berliner Tatort. Aber Raacke ist nicht nur Schauspieler. Seit vielen Jahren hat er sich auch einen Namen als Drehbuchautor gemacht. In der Serie „Um die 30“ setzte er der Generation Babyboom ein Denkmal und die drei Teile der Krimikomödie „Die Musterknaben“ wurden Kult.  

  • Anna Rot "the eye" Kamerafrau

    Anna Rot  
    Anna Rot
    Foto: Bernward Bertram

    Anna Rot wurde an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ausgebildet. Es folgten Engagements am Deutschen Theater Göttingen und Schauspielhaus Graz. Ihre erste Kinorolle spielte die gebürtige Wienerin 2008 in Andreas Prochaskas „In drei Tagen bist du tot 2“. Großes Aufsehen erregte sie als Lea mit Sabine Derflingers Kinofilm „Tag und Nacht“, für den sie beim New York International Film Festival 2011 als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde. Im Fernsehen sah man sie u. a. in Filmen wie „Meine Tochter, ihr Freund und ich“ (Regie: Walter Weber, ZDF/ORF), „Lilly Schönauer – Weiberhaushalt“ (Regie: Karola Hattop, ZDF/ORF) und „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“ (Regie: Christine Hartmann, ProSieben/ORF). Zuletzt spielte sie in Marius von Mayenburgs Inszenierung „Eldorado" am Werk X in Wien, sowie in der französischen Produktion „Le Système pour devenir invisible" am Théâtre de Belleville in Paris. Ab Juli ist Anna Rot in dem mehrfach ausgezeichneten Kinofilm „Ma Folie“ (Regie: Andrina Mračnikar) in den deutschen Kinos zu sehen.

  • Joy Maria Bai "set" Setdesignerin

    Joy Maria Bai  
    Joy Maria Bai
    Foto: NIS-MOMME STOCKMANN

     Joy Maria Bai wurde 1985 in Bonn geboren. Sie studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München und an der William Esper School in New York. Seitdem arbeitet sie als Schauspielerin sowohl fürs Theater als auch für zahlreiche Kino- und Fernsehproduktionen.

    Im Kino übernahm sie unter anderem Rollen in „Wild“ der Regisseurin Nicolette Krebitz und in „Seme“ in der Regie von Il Kang. Dieser Film aus dem Jahr 2013 war für den Max Ophüls Preis nominiert.

    Die Charakterdarstellerin ist in vielen Fernsehserien zu sehen, so in „Ein Fall für zwei“, „Notruf Hafenkante“, „Kluftinger Seegrund“, „Louise Boni – Mord im Zeichen des Zen“ oder „Der Alte“.

    Mit Nuran David Calis arbeitete sie bereits am Schauspielhaus Dresden in dem Stück „Peer Gynt“ zusammen. Sie war engagiert in Stefan Puchers Inszenierungen von Shakespeares „Der Sturm“ an den Münchner Kammerspielen und in „Der Kaufmann von Venedig“ am Schauspielhaus Zürich. In „Richard der Dritte“ spielte sie an den Münchner Kammerspielen unter der Regie von Claudia Bauer.

    Erste Erfahrung an der Oper sammelte Joy Maria Bai am Theater Bielefeld in der Hauptrolle von „Madame Butterfly“ in der Inszenierung von Nadja Loschky. Das Stück wurde mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichnet.

  • Alexandra Kamp Carmen, Assistentin des Produzenten

    Alexandra Kamp  
    Alexandra Kamp
    Foto: Till Brönner

    Alexandra Kamp gewann bereits im Alter von elf Jahren einen nationalen Vorlese-Wettbewerb. Nach dem Abitur studierte sie Schauspiel in Paris am „Les Cours Florent“ und bei Stella Adler in New York.

    Seit 2013 spielt sie regelmäßig in Stücken der renommierten Hamburger Kammerspiele. Zuletzt spielte sie die Rolle der Adelheid in „Götz von Berlichingen“ unter der Regie von Michael Bogdanov, dem langjährigen Intendanten des Hamburger Schauspielhauses.

    2015 trug die gebürtige Badenerin zusammen mit Udo Wachtveitl, unter anderem in der vollbesetzten Lesung im Rahmenprogramm der Nibelungen-Festspiele Worms, moderne Nibelungen-Texte vor.

    Ihr Kinodebüt feierte Alexandra Kamp 1998 in dem französischen Arthouse-Kinofilm „Riches, Belles et Cruelles“ mit Claudia Cardinale in der Hauptrolle. Es folgten weitere internationale Filme, in denen sie mit Leslie Nielsen, Steven Seagal, Anouk Aimee, Marisa Berensson, Rosel Zech, Kai Wiesinger und Benjamin Sadler vor der Kamera stand.

    Hape Kerkeling erkannte das komische Talent der Schauspielerin und engagierte sie als weibliche Hauptrolle für den Kinoerfolg: „Isch kandidiere". Neben ihren Film- und Theaterprojekten hat sie eine große Vorliebe für Literatur. Sie verlieh der, bei der Deutschen Grammophon erschienenen, Hörbuch-Version von Henry Millers „Sexus“ ihre Stimme und nahm damit erfolgreich beim Internationalen Literaturfestival in Berlin und beim Internationalen Theaterfestival in Bielefeld teil. Seit 5 Jahren ist sie die weibliche Stimme der „SWR3 LIVE LYRIX“ sowohl im Radio als auch in ausverkauften Hallen.
     

  • Ayse Bosse Sueyla Blume, eine Maskenbildnerin

    Ayse Bosse  
    Ayse Bosse
    Foto: ANNEGRET-HULTSCH-FOTOGRAFIE

    Ayse Bosse, 1976 in Frankfurt am Main geboren, ist eine deutsch-türkische Schauspielerin und Autorin.
    Nach dem Abitur war sie mehrere Jahre international als Model für diverse Foto - und Werbefilmproduktionen tätig.
    Sie nahm daraufhin an verschiedensten Schauspiel-Seminaren teil, u. A. bei Michael Margotta, Robert Castle, Kai Wessel, Andreas Dresen und an der Filmakademie Baden Württemberg.
    In der Türkei drehte sie eine TV Serie und wurde für die weibliche Hauptrolle in dem Kinofilm „ Entelköy “ besetzt. Hierfür bekam sie 2012 beim Filmfestival in Ankara den Preis für die „ Beste Nachwuchsschauspielerin“.
    In Deutschland spielte sie bisher in diversen Kurzfilmen und kleinere Rollen in TV Produktionen wie z.b. „ Ein Fall für zwei “, dem Pro7 Film „ Beach Boys “, (Regie: Arne Feldhusen) und im Film „ Es war einer von uns “ ( ZDF, Regie: Kai Wessel )
    Des Weiteren hat sie eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin absolviert und befasst sich seitdem intensiv mit dem Thema „Kinder und Trauer“. Hierzu wird im August 2016 ihr erstes Buch im Carlsen Verlag erscheinen.
    Ayse Bosse lebt mit ihrer Tochter und ihrem Mann, dem Musiker Axel Bosse, in Hamburg.
     

  • Katja Weitzenböck Karina Bergmann, Kriemhild, die Ältere

    Katja Weitzenböck  
    Katja Weitzenböck
    Foto: Bernward Bertram

    Katja Weitzenböck arbeitete mehrere Jahre lang als Model, bevor sie Anfang der 1990er-Jahre ihre Schauspielkarriere startete. Heute kennt man sie aus zahlreichen TV-Filmen der unterschiedlichsten Genres.
    Katja Weitzenböck wurde in Tokio geboren, aufgewachsen ist sie in Erlangen. Nach dem Abitur im Jahr 1986 bereiste sie Australien und jobbte dort als Serviererin und Fotomodell. Es folgten Aufenthalte in New York, Mailand und Paris. In Paris absolvierte Katja Weitzenböck zwischen 1991 und 1993 ein Schauspiel-studium bei Sarah Eigermann, Edwin Gerard und John Strasberg im „Franco-Américaine-Cinéma-Théâtre, F.A.C.T.” sowie eine Tanzausbildung bei Karin Wähner an der Schola Cantorum Paris. Gleichzeitig sammelte sie erste Erfahrungen vor der Kamera.
    Es folgten Theaterengagements in Paris und Nürnberg sowie erste Film- und Fernsehrollen in Deutschland. Das deutsche Fernsehpublikum kennt die Schauspielerin unter anderem als Dr. Patricia Engel aus der Anwaltsserie „Engel der Gerechtigkeit” (ab 2010), als Ehefrau des Serien-Mediators „Paul Kemp“ (2013-2014) oder ihren vielfältigen Engagements in Serien wie „Der Bergdoktor“ (2009), „Donna Leon“ (2012) oder „Ein starkes Team“ (2015). Außerdem spielte Katja Weitzenböck in Josef Rödls „Shalom, meine Liebe” (1997), Gabriel Baryllis „Seitensprung in den Tod” (1996), Bernhard Stephans Erotik-Komödie „Ein Mann für gewisse Sekunden” (1998), Christiane Balthasars TV-Thriller „Fürchte dich nicht” (2006), in der TV-Komödie „Liebe auf den dritten Blick” (2007) von Helmut Metzger, „Tod aus der Tiefe“ (2009) von Hans Horn, dem TV-Vierteiler „Wilde Wellen“ (2011) von Ulli Baumann oder in dem englischsprachigen TV-Zweiteiler „Valentines Kiss“ (2015) von Sarah Harding. Im Kino war sie unter anderem 2004 in der Roman-Verfilmung „Gebürtig” von Robert Schindel und Lukas Stepanik zu sehen.
    Auf der Bühne spielte sie in „Paarungen“ (2013–2015) unter der Regie von Bettina Rehm am Berliner Theater am Kurfürstendamm und am Winterhuder Fährhaus in Hamburg sowie zuletzt in „Auf Messers Schneide“ (2015 und 2016) am Schlosspark Theater in Berlin, Regie Folke Brabandt.
     

  • Constanze Wächter Simone Gehel, Kriemhild, die Jüngere

    Constanze Wächter  
    Constanze Wächter
    Foto: Gabriele Neeb

    Constanze Wächter, geb. 1988, absolvierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin ihre Ausbildung. Bereits für ihre erste Fernsehrolle als Wendla in der ZDF-Verfilmung „Frühlings Erwachen“ von Nuran David Calis wurde sie 2010 für den Nachwuchspreis „New Faces Award“ nominiert. Der Film erhielt ebenfalls 2010 eine Nominierung für den 3sat-Zuschauerpreis. Es folgten weitere Film- und Fernsehengagements, wie in „Käthe Kruse“, „Mord in Ludwigslust“ oder „Der Alte“. Seit 2015 hat Constanze Wächter eine durchgehende Rolle als Anna Bartholdy in „SOKO 5113“. Am Schauspielhaus Bochum war Constanze Wächter 2012 in der Inszenierung „Zoff in Chioggia“ von Nuran David Calis zu sehen, seit 2013 gehört sie zum festen Ensemble des Münchner Volkstheaters.  

  • Michaela Steiger Lotte Jünger, Brünhild, die Ältere

    Michaela Steiger  
    Michaela Steiger
    Foto: Renate Neder

    Michaela Steiger wurde in Garmisch-Partenkirchen geboren. Sie wuchs in München auf, machte 1983 an der Waldorfschule ihr Abitur.
    Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie in New York am Actors Studio bei Susan Batson, bei Herbert Berghof und in Berlin an der HdK.
    Von 1988 bis 1993 festes Engagement am Theater Basel unter der Intendanz von Frank Baumbauer, von 1993 bis 1995 am Schauspielhaus Düsseldorf und von 1999 bis 2001 festes Ensemblemitglied an der Schaubühne Berlin.
    Zusammenarbeit unter anderem mit Jossi Wieler, Frank Castorf, Barbara Frey, Stephan Kimmig, Andreas Kriegenburg, Thomas Ostermeier, Matthias Hartmann, Stefan Pucher und Martin Kusej.
    Von 1996 bis 1999 und von 2001 bis 2011 freiberuflich als Gast unter anderem am Schauspielhaus Hamburg, Schauspiel Frankfurt, Schauspielhaus Zürich, Staatstheater Hannover, la Comédie de Genève und bei den Münchner Kammerspiele.
    Seit der Spielzeit 2011/12 ist sie festes Ensemblemitglied am Residenztheater München und dort zu sehen unter anderem in „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ (Regie Martin Kusej, 2012), „Reise ans Ende der Nacht“ (Regie Frank Castorf, 2013), „Gefährliche Liebschaften“ (Regie Katrine Wiedemann, 2015), „Opening night: Alles über Laura“ (Regie Bernhard Mikeska, 2015) und „The land“ (eine Tanztheater Produktion von Peeping Tom).
    Bei den Salzburger Festspielen 2014 spielte sie unter der Regie von Andreas Kriegenburg in Horvats „Don Juan kommt aus dem Krieg zurück“.
    Diverse Rollen in Film- und Fernsehproduktionen, unter anderem in „Bella Block - das Gegenteil von Liebe“ (2002) „Unter Verdacht - ein Richter“ (Regie Martin Weinhart, 2014), „Seitensprung“ (Regie Sabine Boss, 2013). Sie war zu sehen im Kinofilm „Weil ich schöner bin“ (Regie: Frieder Schlaich, 2010) und in „Revolution. Now“ 2013 unter der Regie von Nuran David Calis.
     

  • Dennenesch Zoudé Nathalie Aurun, Brünhild, die Jüngere

    Dennenesch Zoudé  
    Dennenesch Zoudé
    Foto: Meike Kenn

    Dennenesch Zoudé ist gebürtige Äthiopierin und lebt seit ihrem zweiten Lebensjahr in Deutschland.
    Bekannt wird sie als Deutschlands erste dunkelhäutige TV-Kommissarin Carol Reeding im „Polizeiruf 110“. Seitdem schlüpft die beliebte und erfolgreiche Schauspielerin immer wieder in die unterschiedlichsten Rollen. Ganz besondere Beachtung findet dabei die ARD Produktion „Meine Mutter Tanzend“. 

    Das ZDF schickt die vielseitige Berlinerin als Moderatorin nach Washington zur Amtseinführung Barak Obamas. Obwohl das eine spannende, neue Aufgabe war, bleibt sie der Schauspielerei treu.

    2010 spielt Dennenesch Zoudé die Hauptrolle in der deutsch/ amerikanischen Produktion „Vergiss nie, dass ich dich liebe“. Der Film wird auf dem Emdener Filmfest uraufgeführt und für den renommierten Bernhard Wicki Preis nominiert.
    2011 erzielt das ZDF mit dem in Deutschland und Kenia gedrehten TV-Drama „Familiengeheimnisse“, wiederum mit Dennenesch Zoudé in der Hauptrolle, eine sensationelle Quote.
    2012 wird der Sachbuch- Bestseller „Alle Macht den Kindern“ mit ihr in Kapstadt verfilmt.
    2013 verkörpert Dennenesch Zoudé im Historiendrama „Götz von Berlichingen“ für die Teamworx Produktion die Rolle der Saleema.

    Privat engagiert sie sich in der Stiftung Fairchance, einer Bildungseinrichtung für Kinder mit Migrationshintergrund und als Botschafterin des SOS Kinderdorf e.V. national und international.
     

  • Ismail Deniz Mohammed Söder, Siegfried

    Ismail Deniz  
    Ismail Deniz
    Foto: Sandra Schuck

    Ismail Deniz arbeitete als Schauspieler unter anderem in Deutschland, Österreich, Griechenland, Türkei und Südkorea im Theater sowie für Kinoproduktionen. Sein Schauspielstudium absolvierte er von 2002 bis 2006 an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Danach wurde er ans Wiener Volkstheater engagiert, wo er in „Die Räuber“ und „Macbeth“ spielte. Weitere Projekte folgten unter anderem an den Münchener Kammerspielen, am Schauspiel Essen, Theater Bonn, Schauspielhaus Bochum, Theater Koblenz. Während seiner Studienzeit und zwischen den Theaterengagements wirkte Ismail Deniz in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit wie „Kammerflimmern“, „Unter Verdacht“, „Ironman – Vom Junkie zum Spitzensportler“, „Armee der Stille“ und „Homies“.
    Nach einem Umzug nach Berlin spielte Ismail Deniz am Hebbel-Theater und am neu gegründeten Ballhaus Naunynstraße. Mit seinen Produktionen tourte er quer durch Europa. Bei den Festspielen Athen wirkte Ismail Deniz in der Produktion „Der gefesselte Prometheus“ mit.
    Weiterhin zeichnen seine berufliche Laufbahn Engagements in internationalen Kinofilmproduktionen wie „Prisoners of War“ aus.
    Seine erste Regiearbeit führte Ismail Deniz für die Landesbühne Dinslaken. „Warten, dass das Leben beginnt“ erhielt sehr positive Resonanzen und wurde vom Goethe Institut in die Türkei eingeladen. Am Prinz Regent Theater in Bochum ist er aktuell in „Bilge Nathan“ zu sehen. Im Mai steht er bei der Premiere von „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ in der Regie von Nuran D. Calis am Residenztheater München auf der Bühne.
     

  • Sascha Göpel René Inner, Hagen

    Sascha Göpel  
    Sascha Göpel
    Foto: Krafft Angerer

    Sascha Göpel wurde 1979 in Essen geboren. Er studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. 2003 spielte er im Kinofilm „Das Wunder von Bern“ in der Regie von Sönke Wortmann die Rolle des Fußballspielers Helmut Rahn und wurde einem Millionenpublikum bekannt. Fortan war er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen engagiert, wie im „Tatort“, „Verrückt nach Clara“ oder jüngst in „Drei Väter sind besser als keiner“. Nach seiner Ausbildung stand Sascha Göpel unter anderem am Staatstheater Hannover, Thalia Theater Hamburg und Schauspiel Essen auf der Bühne. Von 2009/10 bis zur Spielzeit 2015/16 war Sascha Göpel festes Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden. Dort spielte er unter anderem in Inszenierungen von Stefan Bachmann, René Pollesch und Sebastian Baumgarten. Mit Nuran David Calis verbindet Sascha Göpel eine langjährige Zusammenarbeit. So übernahm er am Staatsschauspiel Dresden seit 2009 immer wieder Rollen in Inszenierungen von Calis wie „Peer Gynt“, „Endstation Sehnsucht“ und „Die Jüdin von Toledo“.
     

  • Maximilian Laprell Klaus Castel, Gunther

    Maximilian Laprell  
    Maximilian Laprell
    Foto: www.koenig-photographie

    Maximilian Laprell wurde 1983 in Tegernsee geboren. Seine Ausbildung erhielt er von 2003 bis 2007 am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Seitdem arbeitet er als Schauspieler sowohl fürs Theater als auch für diverse Kino- und Fernsehproduktionen.

    Er spielte am Stadttheater Koblenz (Truffaldino in „Der Diener zweier Herren“, Koch in „Mutter Courage und ihre Kinder“), am Vorarlberger Landestheater in Bregenz (Sir Toby Rülps in „Was ihr wollt“, Mackie Messer in „Die Dreigroschenoper“, Titelrolle in „Richard III.“, Antilochus in „Penthesilea“). 2011 war er beim Nestroy-Preis für den Publikumspreis nominiert.
    Weitere Engagements: Landestheater Linz (Jonathan Brewster in „Arsen und Spitzenhäubchen“), Stadttheater Klagenfurt („Lampedusa“) und an der Neuen Bühne Villach (Titelrolle in „Don Carlos“).
    Am Düsseldorfer Schauspielhaus spielte er zuletzt den Manuele Giri in „Der Aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“. Er war unter anderen in Inszenierungen von Bernd Liepold-Mosser, Günther Beelitz und Volker Hesse zu sehen.
    Maximilian Laprell spielte auch in zahlreichen Fernsehserien und Filmen mit, unter anderem in „Unter Verdacht“, „Die Chefin“, „Die reichen Leichen. Ein Starnbergkrimi“, „Polizeiruf“, „Seegrund. Ein Kluftingerkrimi“, „Starfighter – Sie wollten den Himmel erobern“. Er arbeitete mit Regisseuren wie Dominik Graf, Rainer Kaufmann, Elmar Fischer und: Nuran David Calis, mit dem er 2015 den Kinofilm „Revolution now!“ drehte.
    Maximilian Laprell lebt mit seiner Familie in München.
     

  • Heiner Lauterbach Franz Koppoler, Bürgermeister

    Heiner Lauterbach  
    Heiner Lauterbach
    Foto: Viktoria Lauterbach

    Bei den Nibelungen-Festspielen ist Heiner Lauterbach als Gast in einem Videoeinspieler zu sehen.  

    Seit den 80er Jahren ist Heiner Lauterbach aus der deutschen Kino- und Fernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken.

    1953 in Köln geboren, stand für Heiner Lauterbach früh fest, dass er die Schauspielerei der Schule vorzog: Bereits mit 18 Jahren nahm er Schauspielunterricht bei Marianne Jentgens. Als 19-Jähriger stand er erstmals auf der Bühne und führte später auch Regie. Zunächst machte sich Heiner Lauterbach als Synchronsprecher einen Namen und lieh Hollywoodstars wie Richard Gere, Kevin Costner, John Malkovic u.v.a. seine Stimme.


    Sein Spielfilmdebüt gab er 1983 in Roland Suso Richters preisgekrönten KOLP. Der Durchbruch kam mit Doris Dörries Erfolgskomödie MÄNNER (1985), für den Heiner Lauterbach den Bundesfilmpreis gewann. Danach spielte er in vielen TV-Serien („Eurocops“, „Faust“) und TV-Filmen („Das Mädchen Rosemarie“, „Opernball“) mit.

    Mit Filmen wie der Erich-Kästner-Verfilmung DAS DOPPELTE LOTTCHEN (1993), Sönke Wortmanns DAS SUPERWEIB (1995) und DER CAMPUS (1997; Regie Sönke Wortmann) feierte Heiner Lauterbach auch auf der Kinoleinwand Erfolge. Mit der Rolle des Filmproduzenten Oskar Reiter in Helmut Dietls Gesellschaftssatire ROSSINI (1996) bot er wieder eine Glanzleistung und wurde u.a. mit dem Bayerischen Filmpreis (1997) ausgezeichnet.

    Heiner Lauterbach war in den viel besprochenen TV-Mehrteilern „Der Verleger“, in der Rolle des Axel Springers, und in den Dieter Wedel Produktionen, „Der Schattenmann“ und „Affäre Semmeling“.

    Zu sehen war der preisgekrönte deutsche Schauspieler zuletzt unter anderem in den TV-Filmen: ZWEI MÄNNER UND EIN BABY (2004), DER BERNSTEINFISCHER (2005), IN LIEBE EINE EINS (2005), ANDERSRUM (2005, hier war Heiner Lauterbach außerdem an der Abhandlung des Drehbuchs beteiligt und er führte Regie.
    Er spielte in der ZDF Reihe Kommissar Ochajon die Titelfigur 2009, 2010 und im ARD Drama EINFACH DIE WAHRHEIT. Außerdem war er unter anderem an folgenden Event Produktionen beteiligt: DRESDEN (2006), Die STURMFLUT (2006). DAS PAPSTATTENTAT (2008), DIE GUSTLOFF (2008), WIR SIND DAS VOLK“ (2008), VULKAN (2009), KEN FOLLETTS „EISFIEBER“ (2010), DIE HINDENBURG (2011) und HELDEN (2012).

    In den letzten Jahren drehte er Kino Filme wie ZWEIOHRKÜKEN, VATERTAGE, SCHLUSSMACHER, SCHUTZENGEL, EIN SCHMALER GRAD, V8 – DU WILLST DER BESTE SEIN 1. & 2., HARMS, DER BLINDE FLECK, STALINGRAD und FRAUEN.

Künstlerisches Team

  • Irina Schicketanz Bühnenbild

    Irina Schicketanz (Bühne), geb. in München, studierte in der
    Meisterklasse für Bühnen- und Filmgestaltung bei Axel Manthey und
    Klaus Zehelein an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
    Sie erhielt eine Kostümbildner-Ausbildung bei Angelika Rieck und Frida
    Parmeggiani. Seit ihrem Diplom 1990 arbeitet sie als freie Künstlerin,
    Bühnen- und Kostümbildnerin im Bereich Schauspiel und
    Musiktheater und übernahm die Ausstattung mehrerer Filme.
    Regelmäßig arbeitet sie mit dem Regisseur und Autor Nuran David
    Calis zusammen und gestaltete für seine Inszenierungen u. a. von
    Friedrich Schiller „Die Räuber“ am Volkstheater in Wien, die Bühne
    für „Romeo & Julia(that bitch can be part of me)“in einer Fassung
    von Nuran David Calis nach William Shakespeare am Maxim Gorki
    Theater Berlin, die Uraufführung von Nuran David Calis‘
    „Schattenkinder“ am Deutschen Theater Berlin, die Bearbeitung des
    Romans Zone von Mathias Enard am Staatstheater Stuttgart und
    zuletzt „Baal“ am Schauspiel Leipzig. Im Frühling 2016 arbeitet sie
    auch am Residenztheater München mit Nuran David Calis zusammen
    für seine Bearbeitung des Romans „Die vierzig Tage des Musa Dagh“
    von Franz Werfel.


    Foto: Rachel Burnhauser
     

  • Amélie von Bülow Kostüm

    Amélie von Bülow  
    Amélie von Bülow

    Amélie von Bülow wurde 1984 in Hamburg geboren, studierte nach dem Abitur Mode- und Produktdesign in München, wo sie im Anschluss daran fünf Jahre als Designerin für eine große Segel- Bekleidungsfirma Kollektionen entwarf. Neben Designtätigkeiten wurde sie außerdem noch als Grafikerin und Texterin für Agenturen, unterschiedliche Firmen und Onlineshops tätig. 2008 entwarf Amélie von Bülow ihr erstes Kostümbild für Nuran David Calis' Inszenierung von Romeo und Julia am Maxim Gorki Theater in Berlin.

    Für den Regisseur Nuran David Calis entwarf sie bereits die Kostüme für:

    • „Romeo und Julia“ am Maxim Gorki Theater Berlin
    • „Dantons Tod“ am Staatschauspiel Stuttgart,
    • „Der Auftrag / Zone“ (Müller / Énard) am Staatstheater Stuttgart.
    • „Zoff in Chioggia“ am Schauspielhaus Bochum
    • „Kinder der Revolution“ Schauspielhaus Bochum
    • „Baal“ Schauspielhaus Leipzig
    • „die Lücke" Schauspielhaus Köln
    • „Lulu“ Schauspielhaus Chemnitz
    • „Endstation Sehnsucht“, Schauspielhaus Dresden
    • „Glaubenskämpfer" Schauspielhaus Köln
    • „Die 40 Tage des Musa Dagh“, Residenztheater München 
  • Kevin Sock Lichtdesign

    Kevin Sock  
    Kevin Sock
    Foto: Bernhard Bertram

    Kevin Sock wurde 1980 in Halle (Saale) geboren und ist seit 1998 an verschiedenen Theatern tätig. 2007 schloss er seine Ausbildung als Veranstaltungstechniker in der Fachrichtung Bühnen- und Studiobeleuchtung mit der Meisterprüfung ab. Im Anschluss arbeitete er drei Jahre lang als technischer Leiter der Beleuchtungsabteilung am Schauspielhaus Hamburg und vier Jahre lang am Staatstheater Stuttgart unter der Intendanz von Hasko Weber und nachfolgend Armin Petras. Dort entwarf er das Lichtdesign für etliche Regisseure wie Sebastian Baumgartner, Jan Bosse, Volker Lösch, Rene Pollesch, Kevin Rittberger, Simon Sollberg, Andres Veil, Daniel Wahl und auch Nuran David Calis, mit dem er 2012 bei „Der Auftrag / Zone“ das erste Mal zusammen arbeitete. Außerdem war er 2009 und 2011 als Lichtdesigner bei der Veranstaltung zur Verleihung des „Henri Nannen Preises“ verantwortlich. Seit Mitte 2014 ist Sock als freier Lichtdesigner tätig. Seither u. a. Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Regisseur Jan Bosse bei der Koproduktion „Herbstsonate“ am Staatstheater Stuttgart und dem Deutschen Theater Berlin sowie Lichtdesign bei der Off-Theater Produktion „Schwestern“ in der Regie von Frank Krug in den Sophiensaelen Berlin. 

  • Vivan und Ketan Bhatti Komposition

    Vivan und Ketan Bhatti  
    Vivan und Ketan Bhatti

    Die Brüder Vivan und Ketan Bhatti bewegen sich als Kompositions- und Produktionsteam im Grenzbereich zwischen Neuer-, Elektronischer- und Populärer Musik.
    Vivan Bhatti studierte klassische Gitarre an der Hochschule für Musik München und später an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, während Ketan Bhatti Jazz Drums an der Universität der Künste Berlin studierte, wo er später als Komponist auch Stipendiat der Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften war.
    Ihre gemeinsamen Arbeiten reichen von zeitgenössischer Kammermusik, über experimentelles Musik- und Tanztheater, Bühnen- und Filmmusik bis hin zu elektronischen Hip-Hop basierten Produktionen, wobei unter anderem subkulturelle Strömungen sowie die Interaktion akustischer und elektronischer Klanggestaltung eine wesentliche Rolle spielen.
    Ihre Musik ist fester Bestandteil der Inszenierungen von Nuran David Calis an vielen größeren deutschsprachigen Theaterhäusern (u.a. Deutsches Theater Berlin, Schauspiel Köln, Staatstheater Dresden) sowie der international tourenden Break Dance Shows der Berliner Urban Dance Company Flying Steps.
    Die Werke der Bhatti-Brüder werden von verschiedenen Ensembles, wie dem berliner/isländischem Ensemble Adapter, dem Berlin Ensemble oder dem Kammerorchester Diwan der Kontinente unter anderem auf Festivals wie dem Wien Modern Festival oder dem Jazzfest Berlin aufgeführt.
    Zuletzt wurde ihre zweite Oper „Das Schwarze Wasser" nach dem gleichnamigen Theaterstück von Roland Schimmelpfennig an der Neuköllner Oper in Berlin uraufgeführt.
     

    Foto: Harry Weber

  • Geraldine Laprell Video

    Geraldine Laprell  
    Geraldine Laprell
    Foto: Walter Wehner

    Geraldine Laprell, geb. 1982 in Tegernsee, begann nach dem Magister der Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München das Studium der Produktion und Medienwirtschaft an der Hochschule für Fernsehen und Film München, welches sie mit dem Diplom abschloss. Bereits während des Studiums produzierte sie Kurzfilme, Trailer und Werbespots. 2011 gründete sie die Produktionsfirma SterntalerFilm GmbH in München, mit der sie unter anderem die ersten Langspielfilme im fiktionalen sowie im dokumentarischen Bereich herstellte. So entstand 2015 der Dokumentarfilm „Die Lücke – Ein Stück Keupstraße“, der sich mit den Opfern des NSU-Anschlags in Köln auseinander setzt und im selben Jahr seine Premiere in Istanbul hatte. Ebenfalls in 2015 hatte ihr Spielfilm „Revolution now!“ (Regie: Nuran David Calis) seine Uraufführung auf dem Max Ophüls Preis. Neben ihrer Tätigkeit als Filmproduzentin ist Geraldine Laprell als Videokünstlerin tätig. Mit dem Theater-Regisseur Nuran David Calis verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit am Theater.

    Folgende Arbeiten von Nuran David Calis sind in Zusammenarbeit mit Geraldine Laprell in der Videoabteilung entstanden:

    2008 –„Schwarz“ am Thalia Theater Hamburg
    2009 – „Romeo und Julia“ am Maxim Gorki Theater Berlin
    2010 – „Peer Gynt“ am Staatschauspiel Dresden
    2013 – „Kinder der Revolution“ am Schauspiel Bochum
    2014 – „Die Lücke – NSU Nagelbombenanschlag in Köln“ am Schauspiel Köln
    2016 – „Glaubenskämpfer“ am Schauspiel Köln
    2016 – „Musa Dagh“ am Residenztheater München
     

Musiker

Bookert, Matthew Tuba
Fischer, Michael Percussion
Gmelch, Leo Posaune
Mamaç, Güldeste Geige
Mauch, Rebecca Kontrabass
Milojevic, Milan Akkordeon
Udri, Stephan Trompete
Vogel, Milian Saxophon
Zinn, Julia Klarinette
Ercolino, Miguel Bratsche
EWR AG
Sparkassen Finanzgruppe
Kultursommer Rheinland-Pfalz
ZDF
Evonik
 
Staatlich Fachingen
Lotto RLP
Rheinhessen. Der Wein der Winzer
Trans Service Team
 
 

Zum Anzeigen aller Inhalte klicken Sie bitte auf die folgende Schaltfläche.

Hinweis: Es wird danach eine direkte Verbindung zu Facebook aufgebaut.

Deutschland Karte

Nibelungenfestspiele gGmbH der Stadt Worms

Von-Steuben-Straße 5
67549 Worms
Telefon 06241-2000-400
E-Mail schreiben

Tickets 01805-337171*
*0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz / Mobilfunk max. 0,42 €/Min

 
 
 
Logo Stadt Worms